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Vorschau:
Die Olympischen Trampolinwettbewerbe
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Gibt es die goldenen
olympischen Doppel? |

Olympiasieger 2000:
Irina Karawajewa,
Alexander Moskalenko (beide Russland |
Es wäre tatsächlich ein Triumph wahrlich historischer Dimension, wenn
der erste Trampolin-Olympiasieger der Geschichte (Sydney 2000) seinen
Erfolg wiederholen könnte. Auszuschließen ist das weder bei den Frauen noch bei den
Männern.
Insbesondere Irina Karawajewa scheint vom Leistungsprofil dazu in der
Lage, aber auch ihr Landsmann Alexander Moskalenko
mit der wohl
größten Wettkampferfahrung des gesamten Teilnehmerfeldes kann auf den
Punkt top-fit sein, und darauf kommt es eben in dieser Disziplin an.
Allerdings kann es auch
zum Sturz der bislang Etablierten kommen, wenn man auf den
Saisonverlauf seit den letzten Weltmeisterschaften im Okober
2003 in Hannover blickt.
Dort schlug Lokalmatador Henrik Stehlik
aus Deutschland immerhin den Olympiasieger Alexander
Moskalenko und wurde erster deutscher Weltmeister der
Geschichte.
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Danach aber konnte sich keiner der beiden
wieder so richtig in Szene setzen.
Dafür aber Alexander Russakow (RUS),
der gewann die Pre-Olympics im Frühjahr in Athens Olympiahalle, im
April dann siegte er beim Weltcup in Upplands Väsby in Schweden und
ließ sich in Sofia zu Europameisterschaft nur knapp vom Ukrainer Juri Nikitin schlagen -
der in Athen sicgher der Topfavorit ist, hat er doch zuletzt noch einmal beim Nissen-Cup in der Schweiz
dominiert.
Der Weißrusse Nikolai Kassak kommt
mit der Empfehlung einer EM-Bronzemedaille nach Athen und der erfahrene
David Martin aus Frankreich war WM-Dritter in Hannover...
Nachdem Michael Serth 2000 als
Vorkampf-Neunter nur knapp am Finale scheiterte, hat nun Henrik Stehlik
kühne olympische Träume....!
Aber auch Überraschungen sind absolut nicht auszuschließen und erst einmal muss
jeder die Qualifikationshürde des Vorkampfes meistern um unter die
besten Acht des Olympischen Finale zu kommen.
In der
olympischen Frauenkategorie hat noch immer die
Olympiasiegerin von Sydney, Irina Karawajewa,
das größte Potential, das schwierigste Programm:
Allerdings brachte sie das nur einmal im letzten Jahr so richtig durch,
als sie nämlich in Sofia vor ihrer Landsfrau Murina und der Britin Claire
Wright Europameisterin wurde. Zuvor hatte sie beim Weltcup in
Moskau im Vorkampf mit einem Index von 15,3 einen neuen
Schwierigkeits-Weltrekord aufgestellt...! Wenn sie das Programm zweimal
durchbringt, hat die Konkurrenz wohl kaum eine Chance, aber das heißt
für sie eben auch sehr hoch zu pokern!
Weltmeisterin Karen Cockburn aus
Kanada triumphierte zuletzt beim Nissen-Cup erneut und Claire
Wright hatte in Moskau - in der "Höhle der Löwin"
- einen Weltcup gewonnen.
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Aber
auch die WM-Dritte aus Deutschland, Anna
Dogonadze aus Bad Kreuznach, will eine Medaille, und
die ist mit zwei fehlerlosen Programmen durchaus möglich... wie
eben bei anderen auch, man denke an die chinesische
Pre-Olympics-Siegerin Huang, Shanshan,
an Olena Movchan aus der
Ukraine oder Tatjana Petrenia
aus Weißrussland:
<< ... übrigens: Neben Anna Dogonadze ist noch eine
zweite Deutsche mit dabei. Im Outfit der Slowakei fungiert die
langjährige deutsche Trainerin Ute
Luxon-Pitkamin als Nationaltrainerin dieses Landes
und betreut dort Katarina Prokesova
(< Foto, li).
E.Herholz, gymmedia
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