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update: 27-Mai-2002

 > Vorschau:

DEUTSCHE TURNLIGA

2. / 3. Wettkampftag der Saison 2002
- Vorschau -

 
2. Wettkampftag 29.05.2002 - Meisterrunde

KTV Chemnitz - EnBW KTV Stuttgart

SC Cottbus – SC Berlin

  3. Wettkampftag 01.06.2002

EnBW KTV Stuttgart – SC Cottbus

SC Berlin – KTV Chemnitz

  2. Wettkampftag 29.05.2002 - Platzierungsrunde

TK Hannover – TB Oppau

KTV Straubenhardt - KTG Heidelberg

MTV Urberach – TG Saar

  3. Wettkampftag 01.06.2002

MTV Urberach -  KTV Straubenhardt

KTG Heidelberg – TK Hannover

TG Saar – TB Oppau

2./3. Wettkampftag der Bundesliga-Saison 2002:
Vorentscheidungen in der Turn-Bundesliga?
>> In einer vorgezogenen Begegnung des 2. Wettkampftages bezwang bereits am 26. Mai 2002 der TK Hannover den TB Oppau mit 203,90 : 199,70 Punkten.

An den Wettkampftagen zwei und drei (29. Mai und 1. Juni) in der Deutschen Turnbundesliga könnte es schon zu einer Vorentscheidung über die Titelvergabe 2002 kommen, denn die Top-Favoriten aus Stuttgart, Cottbus und Berlin treffen aufeinander.
Nach dem ersten Wettkampftag, der am 11. Mai stattfand, ist der Titelverteidiger EnBW KTV Stuttgart wieder als Meisterschaftsfavorit einzustufen, denn mit 211.95 Punkten turnten die Schwaben mit Abstand das höchste Ergebnis.   (>> Wettkampfbericht)

   ... in der Platzierungsrunde:

... gelesen bei: 

www.ktv-straubenhardt.de 

VORSCHAU: Heidelberg zu Gast bei Straubenhardt
Mit einer ganz starken Mannschaft reist Aufsteiger KTG Heidelberg zum zweiten Wettkampf nach Straubenhardt. Fünf Geräte hat die Truppe um den ukrainischen Nationalturner Sergei Vialtsev dem MTV Urberach abgeknöpft - und trotzdem verloren. Publikumsliebling ist der 19-jährige Tim Tremmel, der sich an Boden und Sprung ohne weiteres mit Straubenhardts Robert Gal messen kann. Die Zuschauer dürfen sich am Donnerstag, 30. Mai, 16 Uhr, in der der Straubenhardthalle Conweiler auf packende Duelle freuen. Falls es Alexei Grigoriev gelingt Vialtsev in Schach zu halten, Robert Gal sich gegen Tremmel durchsetzen kann und Dirk Walterspacher dem Sechskämpfer Vitalij Saifullin Paroli bieten kann, liegt ein KTV-Sieg im Bereich des Möglichen. Denn Achim Wackenhut, Rainer Arnold, Jörg Blümlinger, Bernd Seifried und Sebastian Kehres dürften als Gerätespezialisten ihren Gegnern leicht überlegen sein. (Vorschau von R. Linder)
>> ... Wettkampfbericht

Im Rahmen des Deutschen Turnfestes in Leipzig haben sich die verantwortlichen Vertreter der Bundesligavereine einen neuen Namen gegeben. Die bisher bestehende deutsche Kunstturnliga Männer (dKLm e.V.) wurde in Deutsche Turnliga ( DTL ) umbenannt.


Hans Müller zur DTL-Präsentation am 23. Mai 2002 in der ARENA Leipzig

DTL-Präsident Hans Müller kündigte an, dass man derzeit daran arbeite, für 2003 ein neues Wettkampfsystem zu entwickeln und dass man mit der Agentur GYMmedia einen Medienvertrag zur verstärkten Öffentlichkeitsarbeit abzuschließen gedenke.
Bestandteil dieser Kooperationsbeziehung wird ein eigener Webauftritt sein, der ab 1. Juli 2002 online gehen soll und unter dem künftig alle Information zum Ligabetrieb unter der Internetadresse www.deutsche-turnliga.de abgerufen werden können.

Die Online-Redaktion von GYMmedia integriert die Berichterstattung über das Geschehen der Deutschen Turnligen ganzjährig in ihre Arbeit und veröffentlicht kontinuierlich Berichte über die Wettkampfsaison, die Vereine und Athleten unter www.gymmedia.de . Dieser tagesaktuelle Service ist direkt verbunden mit dem Webauftritt der DTL und ihren zugehörigen Vereinen.
Die Umbebnennung in DEUTSCHE TURNLIGA war von GYMmedia-Geschäftsführer Eckhard Herholz zur DKLM-Tagung im Februar 2002 in Saarbrücken den Vereinen vorgeschlagen worden mit der Begründung, dass ein effizientes Medienkonzept zur verstärkten öffentlichen Präsenz nicht nur mit einer "Sparte", dem Männerturnen, Sinn mache, sondern nach dem Vorbild des Fußball (DFL) eine Deutsche Turnliga DTL das Dach für den Ligabetrieb aller Turn- und Gymnastic-Disziplinen bilden müsse.

Somit ist diese Umbenennung nicht nur bloße Formsache, sondern stellt ein überaus interessantes Angebot für den Frauenturnbereich sowie solche Sportarten wie Trampolinturnen, Rhythmische Sportgymnastik, aber auch Rhönradturnen dar, ihren Liga- und Wettkampfbetrieb unter einem gemeinsamen Verein zu organisieren, zu publizieren und gegenüber der Wirtschaft nach gemeinsamen Prinzipien zu vermarkten.
Das neue Logo ist nach GYMmedia-Entwürfen vom Ex-Ringe-Weltmeister Andreas Aguilar entworfen und designed worden. Aguilar betonte besonders das Bündnis mit der großen Tradition des deutschen Turnsports im Lande und integrierte bewusst das Felsinger Kreuz mit den "4 F" * der Turnbewegung. "Dies ist marketing-technisch ein unbezahlbarer Wiedererkennungseffekt; jedes neue Logo sit viel mehr dem Zeitgeist unterworfen und hat nur eine geringe Halbwertzeit", so Aguilar. 
GYMmedia-Chef Herholz dazu: "Sollte jemand auf die Idee kommen, darin konservative Züge zu erkennen, dem sei mit der Praxis des Wettkampfsports geantwortet. Das Deutsche Turnen in der DTL  lebt dort durch hochkarätigen modernen und leistungsorientierten Spitzensport junger Leute. Wenn dazu noch durchschaubare, kurzweilige und mitreißende Wettkämpfe organisiert werden, kann das nur nützlich für die gesamte deutschen Turnbewegung und ihre Geschichte sein. Der Leistungssport unter dem Dach einer DTL hat oberste Priorität und gipfelt im Bemühen, wieder international schlagkräftige Nationalmannschaften zu haben."

 )* Heinrich Felsing (1800 - 1875), Schöpfer des Turnerkreuzes, die vier in Kreuzform angebrachten F des Leitspruches "Frisch, frei, fröhlich fromm, das er beim Heilbronner Turnfest 1846 vorschlug, und das seither die deutsche Turnbewegung begleitet.

GYMmedia / - ehe -

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