DEUTSCHE TURNLIGA

update: 15-Juni -2002

 >> Report

5. Wettkampftag der Saison 2002
- Platzierungsrunde -
- 15. Juni 2003 -

 

MEISTERRUNDE

 

Platzierungsrunde

5. Wettkampftag 15.06.2002
 

KTV Chemnitz-SC Cottbus 211,950 : 210,85

EnBW KTV Stuttg.- SC Berl. 212,5 : 201,40

 

5. Wettkampftag 15.06.2002
  

KTV Straubenhardt-TK Hannover 206,35: 206,95

MTV Urberach - TB Oppau    201,95 : 197,35

KTG Heidelberg - TG Saar     194,70 : 199,30

ONLINE - REPORT (2)                                                                           Tabelle und Übersicht
KTV Straubenhardt : TK Hannover    
206,35 : 206,95
 
(aus Straubenhardt berichtet GYMmedia-Korrespondet Reinhard Linder)

Im letzten Wettkampf der Vorrunde empfing die KTV Straubenhardt den Tabellennachbarn TK Hannover.
Für beide Teams ging es darum, sich mit einem Sieg eine möglichst gute Ausgangsposition für das Ligafinale in der kommenden Woche (22. Juni) vor den Toren Braunschweigs zu sichern. "Wir sind nach Schwaben gekommen, um zu gewinnen," ließ Hannovers Vereinschef Wulf Greite keinen Zweifel am Siegeswillen seiner Mannschaft um Altstar Marius Toba.
KTV-Trainer Herbert Laupp ging ebenfalls optimistisch in den Wettkampf: "Wir haben gezeigt, dass wir mit ein bisschen Glück jede Mannschaft schlagen können. Weshalb also nicht auch die Hannoeraner...?"


Vor dem Schlagabtausch: Grigoriew und Toba

Auch im dritten Wettkampf in Folge ist der KTV Straubenhardt das Glück nicht hold gewesen. Wieder verlor die Laupp-Truppe äußerst knapp. In einem bis zum letzten Mann spannenden und hochklassigen Duell musste sich die KTV dem TK Hannover mit 206,35 zu 206,95 Punkten geschlagen geben. Zwar gewannen die Schwaben die Gerätewertung am Reck, doch die Hannoveraner ließen sich von der KTV-Aufholjagd nicht nervös machen und turnten sauber durch. Ihr bester Mann am Königsgerät war Dorin Petcu mit 9,4 Punkten.

>> Am Boden haben die Straubenhardter Hausherren ihren Hannoveraner Gästen gleich ein Schnippchen geschlagen. Die KTV-Turner Dirk Walterspacher, Achim Wackenhut, Alexei Grigoriev und der ungarische Bodenspezialist Robert Gal kamen fast fehlerfrei durch ihre zum Teil spektakuläre Übungen, während sich auf Hannoveraner Seite Sven Sixtus beim Doppelsalto vorwärts auf den verlängerten Rücken setzte. Die Straubenhardter gewannen dieses Gerät mit 34,75 zu 33,85 Punkten.


 
>> Auch am Pauschenpferd nahmen die Straubenhardter die Gerätepunkte mit. Vor allem Dorin Petcu und noch einmal Boso Schmidt verpatzten ihre Übungen total. Auch für die KTV lief es nicht wie am Schnürchen. Sowohl Dirk Walterspacher, als auch Bernd Seifried merkte man den Kampf mit dem störrischen Pferd genau an. Lediglich Sergei Pfeiffer konnte mit 9,3 Punkten Hannovers Trainer Reinhard Rückriem zufrieden stellen. Bester Mann war Alexei Griogriev mit 9,35 Punkten.
Ergebnis: 33,80 : 33,55.
>> Marius Toba bleibt der Herr der Ringe. Mit einer Weltklassevorstellung - Ausgangswert selbstverständlich 10 - holte er verdiente 9,7 Punkte und brachte damit seine Riege zur Halbzeit in Führung. Überhaupt lief es an den Ringen sehr gut für die Hannoveraner. Sie verpatzten nicht eine einzige Übung. Neidlos mussten die Straubenhardter die Überlegenheit der Gäste anerkennen und die Gerätepunkte mit 34,60 : 36,15 abgeben.
>> Rechtzeitig zu den spektakulären Sätzen über den Spieth-Sprungtisch Ergojet war  DTB-Präsident Rainer Brechtken in der Straubenhardt-Halle eingetroffen. Dabei sah er einen Sieg der Heimmannschaft an diesem Gerät mit 35,65 zu 34,65 Punkten. Bester Springer war Robert Gal, der für seinen Tsukahara mit Doppelschraube (9,7 AW) 9,3 Punkte erhielt. In einem Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die KTV mit 138,80 zu 138,20 leicht die Nase vorne hat, wechseln die Mannschaften an den Barren

KTV Präsident Riesinger begrüßt DTB-Präsident Rainer Brechtken als Gast >>

.
>> Wie viel der Name Toba bei den Kampfrichtern zählt erlebten die Zuschauer am Barren. Der 33-Jährige setzte beim Tippelt auf beide Holme auf,was aber vom Kampfgericht nicht als Sturz gewertet wurde. Allein dieses Fehlurteil brachte die TK Hannover vor dem letzten Gerät in Führung. In einem schwachen Durchgang behielten die Gäste über die Straubenhardter die Oberhand mit 34,15 zu 32,85 Punkten.
>> ...zwar gewannen die Schwaben die Gerätewertung am Reck, doch die Hannoveraner ließen sich von der KTV-Aufholjagd nicht nervös machen und turnten sauber durch. Ihr bester Mann am Königsgerät war Dorin Petcu mit 9,4 Punkten.
Am Ende verlor die gastgebende Laupp-Truppe äußerst knapp nun auch im dritten Wettkampf.
 In einem bis zum letzten Mann spannenden und hochklassigen Duell musste sich die KTV dem TK Hannover mit 206,35 zu 206,95 Punkten geschlagen geben.

(aus Straubenhardt: Reinhard Linder) 

KTV Straubenhardt :  TK Hannover   
206,35 : 206,95
08 : 04   (nach Korrektur)


34,75 :33,85   35,65 : 34,65  (nach Korrektur)
33,80 : 33,55   32,85 : 34,15
34,60 : 36,15   34,70 : 34,60

  Die besten Sechskämpfer waren..

1.

Alexei Grigoriew (KTV Straubenhardt)       54, 20

2.

Robert Gal (KTV Straubenhardt / HUN)     53,15

3.

Sergej Pfeifer (TK Hannover                      53,10

4.

Dirk Waltespacher (KTV Straubenhardt)    49,35


 

Urberach ließ sich nicht überraschen                                               Tabelle und Übersicht
Volker Rohrwick schimpfte am Ende des 5. Wettkampftages wie ein Rohrspatz: "Das war der wohl schlechteste Wettkampf der Saison...!" 
Mit 197,35 Punkten verlor seine Mannschaft TB Oppau beim Gastgeber MTV Urberach und hatten einfach eine unerträglich hohe Sturzquote.
Wiederum 350 Zuschauer feierten ihre Mannschaft vom MTV Urberach, die mit dem georgischen Gast Ilja Giorgadse erneut ihren besten Mehrkämpfer hatten, der 53,650 Punkte bekam, obwohl er nach zweimaligem Verlassen des Recks ( - wieder bei ganzer Drehung - Ellgriff...und beim Tkatschow mit ganzer Drehung) an diesem Gerät nur 7,400 Punkte erhielt.
Auch die Gäste haderten mit ihrem Reck-Schicksal: Ihr Zweitbester Mehrkämpfer Alexei Siwoklokow kam auch nicht ungeschoren von der Reckstange und als Gerätepunkte blieben ihnen nur die 2 an den Ringen, wiederum erkämpft durch die starken Cornelius-Brüder....


MTV Urberach : TB Oppau : 
201,950 : 197,350
10 : 02


34,00 : 32,55   35,20 : 34,05
33,80 : 32,45   34,05 : 31,95
33,60 : 35,75   31,30 : 30,60

  Die besten Sechskämpfer waren

1.

 Ilja Giorgadse (MTV Urberach / GEO)     53,65

2.

Alexei Siwoklokow  (TB Oppau)             50,50

3.

Michael Cornelius  (TB Oppau)              50,35

4.

Artjom Kasarjan (MTV Urberach)           49,55

5.

 Christian Refeld (TB Oppau)                 48,

 


KTG Heidelberg : TG Saar  194,700 : 199,30

Auch beim Tabellenletzten Heidelberg siegreich – der Spitzenreiter TG Saar
von Bernd Roy
Erwartungsgemäß ließen sich die Turner um Alt-Olympioniken Sergej Charkow beim Schlusslicht KTG Heidelberg im letzten Kampf der Vorrunde die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. 


Vitali Saifulin - leider mit Absteiger...

Sie konnten nach ausgeglichenem und nervösem Bodenturnen allerdings von einer regelrechten Pauschenpferdpleite (29,60 Punkte) der Männer vom Neckar profitieren, deren ansonsten beste Pferdturner Vitali Saifulin und Sergej Wialzew mit Absteigern und anderen Unsauberkeiten noch nicht einmal mehr die 8-Punkte-Marke übertrafen. 
Heidelberg hatte seine stärkste Phase einmal mehr an den Ringen, wo es satte 9,65 Punkte für den Ukrainer Wialzew gab, obgleich das Kampfgericht mit drei Neutralen vom Hessischen Turnverband insgesamt streng und sparsam wirkte. Das Endergebnis von 194,70 zu 199,30 Punkten ist diesbezüglich ja aussagekräftig genug.
Die gerade erst begonnene Heidelberger „Aufholjagd“ blieb jedoch im Keim stecken, als sich Tischsprungspezialist Tim Tremmel nach seinem Tsukahara mit Doppelschraube über den „Ergojet“


Manfred Jäger - Kopfkreuz

zum Leidwesen seiner  Teamkollegen und 200 Heidelberger Anhänger auf den Allerwertesten setzte.Die Glanzpunkte setzten Wialzew und Krjukow (TG Saar) mit 9,30 bzw. 9,25 Punkten.

Kompaktere Mannschaftsleistungen am Barren, wo Junioren-Vize-Europameister Waldemar Eichorn (TG Saar) mit 8,75 Punkten am erfolgreichsten war, und vor allem am Reck mit der Charkow’schen Flugschau (8,70 P.) ließen den Vorsprung der Saarländer nach und nach anwachsen.

Als schwacher Trost für Heidelberg am Ende des Wettkampfes blieb, dass Publikumsliebling Wialzew erstmals in dieser Saison seine überaus originelle Reckkür wunschgemäß mit doppelter Ellgriff-Drehung und gefangenem Flugteil glückte.

Die TG Saar war die sicherlich stärkere und über weite Strecken sicherere Mannschaft, die sogar nur mit 5 Turnern angereist war und sich zur allgemeinen Verwunderung den Luxus gönnte, die verturnte Ringeübung des jungen Eichorn mit 6,65 Punkten ins Ergebnis einfließen zu lassen. Allzu gut scheint es um die Personaldecke der TG Saar augenblicklich allerdings nicht bestellt zu sein. Ein verletzungsbedingter Ausfall eines der Leistungsträger könnte aus dem Spitzenreiter TG Saar leicht einen Abstiegskandidaten machen.  Bernd Roy

KTG Heidelberg : TG Saar
194,700 : 199,300
02 : 10


32,45 : 32,90   35,15 : 35,40
29,60 : 32,20   32,70 : 33,45
32,80 : 31,90   32,00 : 33,45

  Die besten Sechskämpfer waren..

1.

  Sergej Krjukow (TG Saar / RUS)      52,50

2.  Sergej Wialzew  (KTG Heidelberg)    52,20     (Höchstwertung Ringe: 9,65 !!)

 Meisterrunde        Tabelle und Übersicht      Ausblick 6. Wettkampftag

  Rückblick auf den 4. Wettkampftag

GYMmedia / - ehe -