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FRIEDRICH LUDWIG JAHN
(1778 - 1852)
BEGRÜNDER DES TURNENS, Teil I

Jahn-Lesestoffe:


 

Jahn lehrt u.a.,
wie man


"... die verloren gegangene Gleichmäßigkeit der menschlichen Bildung wiederherstellen ....
und im jugendlichen Zusammenleben den ganzen Menschen umfassen und ergreifen kann."


Aus: Jahn/Eiselen
"Die deutsche Turnkunst"

 
16.-19.10.1813 Völkerschlacht bei Leipzig
31.3.1814 Einzug der Verbündeten in Paris
Jahn fordert in dieser Zeit u.a.:
"... freie Rede, Verfassung. Einheit
des Vaterlandes..."

Chauvinistische Ausfälle, Germanenschwärmerei und Teutomanie dieser Zeit bieten Ansätze späteren Mißbrauchs zu nationalistischer Propaganda.

12.6.1815 Studenten-Turner, ehemalige Lützower gründen in Jena nach Jahns Ideen die Deutsche Burschenschaft.

 

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Friedrich Ludwig Jahn
Lehrer, Turnvater, Abgeordneter    (Teil I)

11.8.1778 geboren als Sohn des Dorfpfarrers in Lanz bei Lenzen ( heutiges Land Brandenburg)
1794 besucht er das Gymnasium zum Grauen Kloster (Berlin)
1796-1803
1802-1805
Studien u.a. in Halle und Greifswald,
Hauslehrer in Neubrandenburg

1806 - Sieg Napoleons bei Jena und Auerstedt
Jahn wird Zeuge der Niederlage Preußens und der Niederwerfung Deutschlands 
und trifft die Entscheidung seines Lebens, für die Einheit und Freiheit Deutschlands
zu wirken.

1807 Besuch bei GutsMuths in Schnepfenthal
Vertreter einer fortschrittlichen Pädagogik (Philanthropismus);
Impulse für Jahns Einführung des Turnens in Deutschland.

1809

Lehrer am Grauen Kloster in Berlin
1810 führt Schüler zu Leibesübungen und Spielen ins Freie
18.6.1811 Eröffnung des 1.deutschen Turnplatzes auf der Berliner Hasenheide

Jahn entwickelt das Turnen u.a. als patriotische Erziehung zur
Vorbereitung auf den Befreiungskrieg.
1813 -Turner und Studenten bewähren sich
im Lützower Freicorps.

Jahn selbst ist einer der Kommandeure.

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Friedrich Ludwig Jahn im Alter von 34 Jahren
(älteste bekannte Darstellung, 1812)

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E.W.Herholz/H.Breitner
- update: 03-07-2008