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Olympischer Spitzensport im DTB 2012 Präsidiumsbeschluss vom
28./29. Mai 2003:
>> Zielsetzung:
Erringung von Medaillen bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften
und Olympischen Spielen 2012
>> Problemfelder:
- Finanzierung des Gesamtsystems unter der Berücksichtigung eines Mehrbedarfes
- Verzahnung mit einer bestehenden Stützpunktstruktur
– Landes- bzw. Bundesstützpunkte
- Verständigung und Kontrolle
einheitlicher Kaderkriterien
- Einordnung vorhandener Strukturen in
eine Gesamtzielstellung (Spitze gemeinsam entwickeln - Insellösungen)
- Verständigung zum Verfahren, wenn in den Leistungssport investiert wird, kann es nur abgestimmt und zielorientiert funktionieren
- Eine schnelle „Feinjustierung“ des
Konzeptes unter Nutzung vorhandener Bewertungen und Erfahrungen zu
einem Werk
>> Ziele - Konzept:
• Festlegung eines nationalen
Konzeptes mit einheitlichen Standards für die leistungssportliche
Struktur
- Inhalte / Rahmenbedingungen
• Bündelung der Ressourcen und
Förderstrukturen
• Stärkung der
leistungssportlichen Strukturen
• Stärkung der fachlichen
Steuerung durch den DTB, basierend auf einer Anleitung,
Unterstützung, Beratung der DTB-Talentschulen und DTB-Turnzentren
DTB-Talentschulen
>> Ziele der DTB-Talentschule • Erhöhung der Anzahl der ausgebildeten Talente• forcierte Grundlagenausbildung für Talente • Professionalisierung der Talentschulung
>> Inhalte der
DTB-Talentschule
• Einheitliches Ausbildungsprogramm
für die Jahrgangsstufen 6-8 und 8-10
• Einheitliches Anforderungsprofil
für die Übergabe zum Turnzentrum ab 10
• Einheitliche Tests für Sichtung
• Einheitliche Wettbewerbe
(Talentschulcup Strukturen
• 1 hauptamtlicher Trainer/1
Leiter der Talentschule (Trainer verfügen mindestens über eine
B-Lizenz)
• Gerätehalle mit
feststehenden Geräten inkl. Trampolin
• Leistungsstarker Träger
(LTV, Verein) und Partner mit Angeboten für „Aussteiger“
• Wünschenswert sportbetonte
Grundschule am Ort
• Einzugsgebiet beträgt max.
40 Km
DTB-Turnzentren (Landes-und
Bundesstützpunkte)
>> Ziele
der DTB-Turnzentren
• Entwicklung von
Spitzensportlern – Erreichung einer int. Chancengleichheit
• Absicherung der
Formalzielstellung
• Schaffung von
professionellen Bedingungen für Aktive und Eltern
>>
Inhalte der DTB-Turnzentren
• Verbindliche
Umsetzung von DTB-Rahmentrainingsplänen und
Anforderungsprofilen
• Teilnahme an
nationalen und internationalen Wettkämpfen
• medizinische u.
physiotherapeutische Betreuung in Anbindung an einen
Olympiastützpunkt
• Laufbahnberatung
für die Aktiven
• Betreuung der
zugeordneten DTB-Talentschulen Strukturen
• 1
hauptamtlicher Standortmanager (SM) + 5 Trainer
• Anbindung des
SM an den DTB, die Trainer an den Träger des
Turnzentrums
• Träger ist der
LTV oder ein Trägerverein
• Vorhandensein
einer Eliteschule des Sports in der Regel ab Klasse
5 und die Möglichkeit von
Schulzeitstreckungen ab Kl. 10
• Vollzeitinternat
mit professioneller päd. Betreuung
>>
Struktur-Beispiel 1
>> Standortmanager:
Leitet die Prozesse vor Ort, bei den
Standorten, wo durchgängige Leistungssportstrukturen vom Nachwuchs bis
zu den Nationalteams einschließlich einer genügenden
Kaderkonzentration gesichert ist
Finanzierung/Anstellung: DTB in Verbindung
mit den Regionen, Dienstaufsicht und Fachaufsicht beim DTB
> Aufgaben
eingebettet in das Planungs- und Leitungsgefüge des DTB:
1. Strategische, inhaltliche und
organisatorische Leistung des Gesamtprozesses der Sportart am Standort,
einschließlich personalrechtlicher Fragen
2. Planmäßige Anleitung und Kontrolle des
Trainerstammes in Theorie und Praxis (Trainings- und
Wettkampfhospitation, Kontrolle der Planungs- und Auswertungsunterlagen
der Trainer)
3. Regelmäßige Durchführung von
Trainerberatungen
4. Zusammenarbeit mit den für
Leistungssport zuständigen Mandatsträgern in der Region
5. Organisation und Kontrolle der
Zusammenarbeit mit der Eliteschule des Sports sowie des Wohnheimes
6. Sicherung der planmäßigen Zusammenarbeit mit den Vereinen im Einzugsgebiet des Stützpunktes sowie Kontrolle der geplanten Kadermaß- bzw. Sichtungsmaßnahmen
7. Planung, Organisation und Kontrolle der
Trainings- und Wettkampfmaßnahmen
8. Dokumentation der Aktivitäten
Nationale
Entwicklungstendenzen und Hauptursachen für Leistungsfortschritte –
Quelle: Auswertbericht
IAT Olympia Salt Lake City 2002
1. Leistungswirksame Trainingskonzepte
werden vervollkommnet und hohe Trainingsbelastungen in Einheit mit
wirkungsvoller Regeneration umgesetzt
2. Leistungs- und Trainingsmaßstäbe sind
bei Sportlern und Trainern auf das Erreichen der Weltspitze konzentriert
3. Der Trainingsprozess wird durch langjährig arbeitende leistungssporterfahrene Trainer realisiert
4. Es gelingt die kontinuierliche und
leistungswirksame Heranführung von Anschlusskadern an den
Spitzenbereich.
5. Internationale Entwicklungstendenzen
werden frühzeitig erkannt und in Trainingsstrukturen umgesetzt
6. Die Trainingsperiodisierung und die
Anwendung von Trainingsprinzipien sind auf die Wettkampfsysteme
abgestimmt.
7. Es gelingt die Umsetzung abgestimmter
Konzepte in der Zusammenarbeit zwischen Heim- und Lehrgangstraining8.
Die Trainingssteuerung erfolgt auf der Grundlage eines
Trainer-Beratersystems
9. Das nationale Wettkampfsystem ist auf
eine zielgerichtete Vorbereitung der Jahreshöhepunkte ausgerichtet und
steht in Übereinstimmung mit individuellen Wettkampfinteressen
10. Eine leistungssportliche Lebensführung
wird umgesetzt
S. Kroll: Abschluss –
meine Ziele
Ø-
Schaffung einer durchgängigen Struktur
unter sportfachlicher Führung des Spitzenverbandes in Kooperation mit
den Ländern – Voraussetzung klares Konzept
Ø-
Unter Mitwirkung der Experten eine
Verfeinerung der Inhalte
Ø-
Gewinnung der Vereine, der LTV sowie
der Trainer mit dem Ziel alle Kräfte zu bündeln, um den Abstand zur
Weltspitze zu verringern
Ø-
Überzeugung der Geldgeber auf kommunaler- bzw. Landesebene in
dieses Vorhaben zu investieren
Ø-
Schrittweise Umsetzung mit laufenden
Ergebniskontrollen
Sylvio Kroll
- Diese Schwerpunkte einer
Powerpoint-Präsentation wurden von Sylvio Kroll im Oktober dem
Präsidium des DTB in Hannover vorgestellt.
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>> Beschluss des DTB Hauptausschusses (- am Rande des DTB-Pokals am 29.Nov 2003 in Stuttgart)
>>... mehr zu
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