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Zweiter
Wettkampftag / 2nd day, part II
(Freitag /
Friday, May, 11th |
(GYMmedia-Korrespondent
Werner Hassepaß, berichtet direkt aus der Sporthalle des Sporting
Clubs Farese in Faro)
Der Nachmittag bringt den
zweiten Teil des Vorkampfes, Vormittag haben die Damenpaare die Tempoübung
geturnt, die Mixpaare die Balanceübung und jetzt am Nachmittag sind die
Herrenpaare mit der Tempoübung, die Damengruppen mit der Balanceübung
und die Herrengruppen mit der Tempoübung dran. Damit sind zwei Drittel
für den Mehrkampf geleistet, denn diese Note bleibt für den Mehrkampf,
während die Finalübung heute Abend bei 0,0 Anfängt.
Wettkampfverlauf:
Die Damengruppe aus Ungarn Brigitta Ferenczi/Agnes Renneczeder/Melinda
Rezsnyak zeigt noch nicht das meisterliche, sie geben sich redliche Mühe,
aber was da aus Ungarn kommt, liegt mehr im Breitensportbereich.
Die Damengruppe aus Bulgarien Daniela Velcheva/Diana Chakalova/Maria
Tashevska enttäuscht mich ein wenig. Das was man aus Bulgarien gewöhnt
ist, kommt da noch nicht rüber. Ein solides Programm mit
Standartelementen.
 
Das Herrenpaar aus Bulgarien ist hier ein Aushängeschild. Aus
den Coupé geworfen und auf den Händen gefangen kommt ein gestreckter
Salto mit 360° Längsdrehung ganz sicher, gleicher Salto von Hand zu
Hand folgt und anschließend Tsukahara auf den Boden. Das ist noch lange
nicht alles. Man muß sie gesehen haben.
 
Die
Herrengruppe aus Bulgarien muss als erste ran und zeigt ein
Superschwieriges Programm. Beim Tsukahara von der Kolonne wird der
Oberpartner leider etwas unsicher gefangen. Das kostet Punkte.
Das Herrenpaar aus Frankreich ist noch nicht so weit in einigen Dingen,
aber einiges funktioniert schon recht gut. So der gestreckte Salto von
Hand zu Hand oder der Doppelsalto auf den Boden.
 
Die Damengruppe aus Frankreich
Celia Bardy/Elodie Chaussenot/Claire Pezet bringt eine schwere Pyramide,
für Frankreich recht beachtlich ist. Da kommt in Zukunft mehr.
Die Damengruppe aus Polen Katatzyna Majewska/Anna Godek/Joana Pokwapisz
versucht in der neuen Zusammensetzung die alte Leistung wieder zu
erreichen. Vieles geling schon recht gut. Bekannt ihre doppelte Brücke
mit dem Mexikanka-Handstand auf den Füßen.
 
Die Herrengruppe aus Polen
geht aufs Ganze und verliert. Ein Saltoflug aus der Kolonne kommt nicht
sicher auf den Knoten und der Oberpartner muss absteigen. Schade, sie wären
eine prima Konkurrenz für das Finale gewesen.
Das Herrenpaar aus Großbritannien Ashley Beaver/Gareth Hopkins bringt
dehr kraftvoll einen Zukahara auf sicher auf die Fläche, mehrere Sprünge
aus dem Rondat gefangen. Individuell sind sie stark.
 
Die Damengruppe aus Großbritannien
Emily Crocker/Emily Collins/ Toni Cox bringt sich ganz stark ein.
Beginnend mit einem Zweimannhoch und eine freie Stützwaage oben drauf
in brillanter Ausführung. Dazu kommt ihre interessante
Verwandlungspyramide die mit einer Hangwaage an den Füßen des
Mittelpartners endet.
 
Die
Herrengruppe aus Großbritannien ist da schon noch stärker, auch wenn
sie mit Kolonnenwürfen sparsam umgehen. Leichte Unsicherheiten bringen
Abzüge
Das Herrenpaar aus Portugal Ivo Vilaca/Nuno Vidal kennt schon die
Atmosphäre einer EM und tritt sehr selbstbewusst auf. Viele
Doppelsaltos sehr sicher aus verschiedenen Positionen werden ihnen
bestimmt ein Finalplatz geben.
 
Die Damengruppe aus Portugal
wieder wieder mit tosendem Beifall empfangen und sie turnt sehr gut.
Eine sehr originelle Pyramide hat ihr bestimmt viel eingebracht.
 
Die Herrengruppe aus Portugal
kann hier noch nicht mithalten - Achtungserfolg des Gastgebers.
Das Herrenpaar aus Aserbaidschan bringt hohe Schwierigkeiten. Originell
der 6/4-Salto aus den Handstand kurz gehalten auf den Schultern
gefangen. solche Überraschungen haben sie noch mehr, aber es fehlt
ihnen an der Top-Ausführung
Die Damengruppe aus den Niederlanden hat ihr Programm etwas gegenüber
Albershausen geändert. Dies zu ihrem Vorteil, denn diese Pyramiden
kamen sicher, Brücken übereinander und Handstandkombinationen, die
Zweite war eine Schrittpyramide.
Die Damengruppe aus Belarus kommt erwartungsgemäß in bester
Ausstrahlung. Ihre Pyramiden sind gut ausgesucht und passen
ausgezeichnet zu ihnen. Sie werden ganz weit vorn landen.
 
Das
Herrenpaar beginnt mit einer Sensation: Ein Doppelsalto aus den Händen
sicher auf der Schulter gefangen. Bedauerlicherweise ging eine
einfacheres Element schief. Denn ihr Programm war insgesamt ungeheuer
stark.
 
Die
Herrengruppe aus Belarus lässt nichts anbrennen. Sie turnt ihre Übung
sicher durch und werden im Finale sein.
Die Damengruppe aus Belgien ist gut, aber nicht gut genug um ganz vorn
zu sein. Die Pyramiden befinden sich im konventionellen Bereich.
.........somit
sind wir kurz vor dem Finale am zweiten Tag
angelangt. (Werner
Hassepaß)
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