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2.
Tag der Deutsche
Meisterschaften in der Sportakrobatik in Böhlen/Leipzig
In der Sporthalle
des Sport- und Freizeitzentrums in Böhlen wurden die Deutschen Meisterschaften
in der Sportakrobatik am 2.
und letzten Tag fortgesetzt.
Erste Riege
Das Damenpaar Jenak/Hildner aus
Dewangen turnte in der Morgenstunde recht ordentlich. Vielleicht war das
Zeitgefühl in den Morgenstunden doch noch nicht so wach, denn sie
leisteten sich einige Zeitfehler. Ein rechtzeitiger Warnschuß für die
Junioren-EM. Für einen Medaillenplatz wird es hier nicht reichen.
Die Damengruppe Sieblist/Walter/Günther aus Suhl ist im Tempobereich noch
nicht so stark. Sie turnen eine solide Übung, aber noch nicht mit den Höhepunkten.
Für den Mehrkampf war dies eine gute Grundlage
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Anrlin
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Die Sensation dieser Meisterschaften war die Damengruppe Tina
Liebau/Tina Redelsdorf/Sophie Schwassmann, die mit
den Mehrkampf gewannen. Dieses Rekordmehrkampfergebnis kann
sich auch international sehen lassen. Sie wurden für ihr hartes
Training zu recht hoch belohnt. (>> siehe 9.Riege)
Zweite Riege
Die Damengruppe Junghans/Kießling/Grund vom VfA Leipzig und das
Damenpaar Hofer/Schreier vom Chemnitzer PSV überraschten mit
guten Übungen. Beide werden mit vorn landen in der Tempo- bzw.
Balanceübung, aber auch für den Mehrkampf steht ihnen noch viel
offen. |
Dritte Riege
Der erste Höhepunkt des Tages stand
mit dem Damenpaar Nieny/Kruse vom VfL Schwerin/SV Warnemünde auf der
Bodenfläche. Da ist etwas tolles über Winter entstanden. Mit einer sehr
schönen ausdrucksvollen Choreographie und Elementen im internationalen
Spitzenbereich mit sehr viel Dynamik war ihnen eine sehr hohe Note gewiss.
Sie wurde zur höchsten des Tages. Diese Übung war schon WM-reif.
Auch positiv viel die
Damengruppe Szymik/Heuschmidt/Emmrich vom VfA Leipzig auf, die nur so mit
Varianten an Doppelsaltos gespickt war.
Vierte Riege
Nach Elementen viel hier die
Damengruppe Winkler/Fiedler/Schumacher besonders auf, da sie auch in der
Ausführung den 8/4-Salto gebückt oder Saltos vom Carré zu Carré gut
beherrschten, aber das letzte Quentchen an Qualität insgesamt nicht
zusetzen konnten. Auch der Choreographie muß mehr Beachtung geschenkt
werden.
Fünfte Riege
Die Damengruppe Silbernagl/Geier/Schmidt von TuR Dresden dominierte in
dieser Gruppe eindeutig. Mehrere Doppelsaltos in Varianten und eine schöne
Choreographie hinterließen einen guten Eindruck.
Sechste Riege
Das Damenpaar Schützler/Lautenbach vom
VfL Schwerin konnte ihre Wackler mit großem Kraftaufwand vor weiterem
Unheil retten, so zwar mittlere Fehler in Kauf nehmen, aber noch ein recht
gutes Endresultat Dank hoher Schwierigkeiten und guter Choreographie
einfahren.
Von Hoyerswerda drängelt
sich fast zu bescheiden die Damengruppe Gründel/Michel/Lungershausen nach
vorn. Ein bisschen mehr Temperament hätte man sich schon gewünscht, aber
das liegt ihnen noch nicht so sehr. Alles andere kam mit gewohnter
Sicherheit.
Die Damengruppe Arz/Fuchs/Großmann
aus Uhingen beherrscht hohe Wurfkombinationen, Dank ihrer außerordentlich
kräftigen Unterpartner. Sie werden sich weit vorn platzieren.
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Siebente
Riege (siehe Foto, re >>)
Die
Damengruppe Arent/Schindler/Braunsdorf aus Riesa legt
eine sehr schöne mit hohen Schwierigkeiten gespickt Übung auf
die Bodenfläche. Da waren zu sehen ein 8/4 gebückter Salto vorwärts
als Überwurf oder ein 11/4 Salto gefangen! Ich fand sie ein
bisschen hart bewertet auch in der Choreographie.
Das Mixpaar vom
Nationalkader Liebaug/Karsdorf von der Startgemeinschaft Suhl/Möbisburg
hatte keinen guten Moment. Zwei schwere Patzer kosteten ganz vorn
zu sein. Nun wir haben gesehen, wo es hin soll und bis zur WM kann
noch hart gearbeitet werden.
Achte Riege
Hier dominierte eindeutig das
Mixpaar Reibholz/Lamm aus Riesa, die sich diese Meisterschaften
wohl nicht mehr nehmen lassen werden. Sie können sich auch schön
bewegen und werden auch immer gute Noten in der Artistik bekommen. |

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Neunte Riege
Diese war ein Tageshöhepunkt. Die
Damengruppe Liebau/Redelsdorf/Schwassmann aus Schwerin wirbelte in allen
Tempokategorien über die Bodenfläche. Das konnte nur der Sieger sein.
Geringe Fehler müssen zur WM noch raus. Dann liegen sie gut im Rennen.
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Zehnte
Riege
Ebenso die Herrengruppe
Entenmann/Steiniger/Quitte/Jaumann aus Aalen brachte
eine solide gute Übung schön gestaltet auf das
Bodenviereck.
Die hohen Flüge auf das Carré
gefangen vom Carré oder aus der Kolonne saßen gut. Sie waren
selbst zufrieden, denn der Höhepunkt soll die WM sein.
Das Junioren-Herrenpaar brachte entsprechend ihres Alters eine
prima technisch gut aufgebaute Übung an die Kampfrichter. Für
die Junioren-EM drücken wir ihnen die Daumen. |
Insgesamt zeigten sich
die Kader insbesondere im Juniorenbereich in recht guter Verfassung aber
auch die WM-Kader zeigte zum Teil sehr hohes Niveau oder wir haben gesehen,
wo es hingehen soll. Wir könnten mit guten Mannschaft zur WM rechnen.
Schwachpunkt sind die Herrenpaare. Beim Berliner Herrenpaar musste der
Oberpartner Victor Paetzold aufgeben, weil ihm die Mutter nicht genug
Training genehmigte. Auch ein Problem des deutschen Leistungssports und
des Mies-machens der Medien insbesondere des Leistungssports in den
akrobatisch-technischen Disziplinen durch Verallgemeinerung von negativen
Einzelerscheinungen.
Zusammenfassung des
Mehrkampfes
Der zweite Wettkampftag schließt mit dem Mehrkampf ab. In der
Kombinierten Übung muss noch mal alles gegeben werden, meist sind besten
sind die besten Teile von Balance und Tempo wieder zu sehen. Nur eine
stabile Übung kann den Mehrkampfsieg ergeben. Dies zeigte sich wieder einmal
bei den Damenpaaren, als es das Damenpaar Nieny/Kruse erwischte und das
gleich zweimal. Ein Meistertitel bleibt Ihnen mit einer der schönsten Übungen
des Wettkampfes, mit der Balanceübung.
Die Junioren heben weitestgehend
die Erwartungen erfüllt. So konnte das Mixpaar aus Riesa Reibholz/ Lamm
und ebenfalls aus Riesa das Herrenpaar Baas/Basler den Mehrkampftitel mit
nach Hause nehmen. Von den WM-Kadern zeigten sich am stabilsten die
Gruppen. Die Herrenvierer turnte drei stabile Übungen mit einem soliden
Leistungsvermögen. Damit brachten sie recht gute Noten in allen Bereichen
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Bericht und
Fotos: Werner
Hassepaß
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