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Vor den 67. Deutschen Turnmeisterschaften der MännerINTERVIEW
mit Bundestrainer Rainer Hanschke
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W.St.: Nach der 1.
WM-Qualifikation in Kolkwitz waren Sie mit den gezeigten Leistungen
nicht ganz zufrieden. Welche Hausaufgaben haben Sie den Turnern dort mit
auf den Weg gegeben? W.St.: Zu Beginn des Jahres gab es hitzige Diskussionen (Neubeginn, Verjüngung der Mannschaft) um die Altstars Belenki und Charkow. Nach der ersten Qualifikation kann davon ausgegangen werden, dass sowohl Charkow als auch Belenki sich ein Ticket erturnen können. Wie sehen Sie die Situation? R.H.: Die beiden ehemaligen Weltklasseathleten konnten leider keine Wertung erturnen, die international konkurrenzfähig wäre. Die Qualifikation in Dessau muss zeigen, ob Belenki und Charkow das WM-Team verstärken können. Ich gehe aber auch davon aus, dass die beiden Hallenser Renè Tschernitschek und Christian Berzces noch ein Wörtchen mitreden wollen W.St.: Mit welchen Erwartungen fahren Sie zur WM nach Gent? R.H.: Wir streben ein besseres Mannschaftsergebnis als bei den Olympischen Spielen in Sydney (Platz 10) an. In erster Linie geht es mir aber darum, dass sich unsere jungen Turner auf der internationalen Turnbühne "vernünftig" präsentieren und Erfahrungen sammeln. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir in Gent mit einer völlig neuen Riege antreten. Natürlich wäre es schön, wenn Marius Toba an den Ringen eine Medaille erturnen könnte. Dazu muss er allerdings nach seiner Ellenbogenverletzung wieder topfit sein. W.St.: Bereits 1999 wurde in Dessau eine WM-Qualifikation (gemeinsam mit den Gymnastinnen) durchgeführt. Welche Erinnerungen haben Sie an die Stadt und die Veranstaltung? R.H.: Dessau ist traditionell eine gute Adresse für Turnveranstaltungen, und ich komme stets gerne in die Bauhaus-Stadt. (Das Gespräch führte Wolfgang Staiger, Pressesprecher des DTB) |