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Ronny
Ziesmer Zweiter hinter Cedric Guille
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Cedric Guille (FRA)
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Beim
11. Internationalen Kunstturnturnier „Blanc Mesnil“ in Paris
belegte die deutsche Riege, die aus drei Turnerinnen und drei
Turnern gebildet wurde, einen guten dritten Platz mit 166.60
Punkten hinter den National-Teams aus der Ukraine
(173,775) und Frankreich (170,475).
Bester in der Einzelwertung wurde der Franzose Cedric Guille
(53,80) vor dem Cottbuser Ronny Ziesmer .
Beim Mannschaftsmehrkampf, der gleichzeitig als Qualifikation für
das Gerätefinale mit den je 5 besten Turnern/innen pro Gerät
diente, lieferte Christian Hambüchen eine
absolut fehlerfreie Leistung ab. Mit 48,15 Punkten belegte er in
der Einzelwertung Rang 9 und sicherte damit als Startturner an
jedem Gerät das Mannschaftsergebnis für die beiden anderen
Turner, die ein risikoreicheres Programm turnten, ab.
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Hierbei unterliefen
Bruder Fabian und dem deutschen Vizemeister der Männer Ronny
Ziesmer (Cottbus) doch einige Fehler bei ihren neu ins Kürprogramm
eingebauten Elementen. Vor allen Dingen am Reck und am Boden tat sich
Fabian recht schwer und so musste er sich mit 49,05 und Rang 7 zufrieden
geben. Ronny, der am Pauschenpferd und am Barren Probleme hatte, belegte
dennoch mit 51,90 Punkten den 2. Rang, hinter dem überragendem Cedric
Guille aus Frankreich mit 53,80 Punkten, jedoch vor dem
extrem starken Andrei Michailichenko
(Ukraine), der durch Fehler an den Ringen und am Reck mit 51,75 Punkten
nur Rang 3 belegte. Die Höchstwertung des deutschen Teams erzielte
Fabian, der der einzige Junior im Teilnehmerfeld von 18 Turnern war, mit
9,15 Punkten am Sprung.
Durch einige sehr starke Geräteleistungen erreichten die drei deutschen
Turner insgesamt 8 Finalplätze.
Christian Hambüchen, der zur
Hochform aufgelaufen war, gewann am Boden (8,5) und an den Ringen
überraschend jeweils die Bronzemedaille. Sein Bruder Fabian zeigte sich
am Sprung (9,15/8,75) und Barren in bester Verfassung und belegte
jeweils Rang drei, wobei er an seinem Spezialgerät Barren mit 8,975
Punkten fast den französischen Starturner Cedric Guille ( 9,075)
überholte. Am Reck hatte Fabian mit seiner neuen Kür immer noch
Probleme und belegte hier Rang 4 mit 8,475 Punkten.
Ronny Ziesmer konnte dann mit einer sehr guten Ringekür, die mit 9,20
Punkten bewertet wurde, die Goldmedaille gewinnen und sich für die in
zwei Wochen stattfindenden Einzelgeräteweltmeisterschaften empfehlen.
Am Pauschenpferd gewann er zusätzlich noch die Bronzemedaille.
Bei
den Damen setzte sich in der Einzelwertung die Tschechin Jana
Sikulova (33,60) vor Marina
Proskurina (Ukraine) durch.
Melanie Ferber (Chemnitz/32,325)
belegte einen guten 5. Rang. Heike Gunne,
die nach einem sehr guten Sprung (8,825) dann doch einige Probleme am
Barren und am Balken hatte, musste sich mit 30,85 Zählern und Rang 9
zufrieden geben.
Allerdings hatte auch sie den Wettkampf genutzt, um neue Elemente
erstmalig unter Wettkampfbedingungen zu testen. Die dritte deutsche
Starterin, Nina Werries (Greven)
erwischte nicht den besten Tag und wurde 11. mit 29,675 Punkten.
3 Finalteilnahmen ergaben sich dann
für die deutschen Damen aus dem Mehrkampfergebnis:
Heike Gunne hatte sich für das Barrenfinale qualifiziert und konnte
ihre mit drei Fluglementen gespickte Kür nicht fehlerfrei über die
Runden bringen. Etwas magere 6,488 Punkte waren die Ausbeute. Ihre neue
Kür ist bei fehlerfreier Ausführung jedoch immer für einen
Podiumsplatz gut.
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