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Nach
dem Turnier ist vor dem Turnier – diese alte
Sepp-Herberger-Weisheit gilt leicht abgewandelt auch für den
Turn-Weltcup in Cottbus.
Noch am Sonntagabend kamen Vertreter vom
ausrichtenden SC Cottbus Turnen, Deutschen |
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v.l.n.r.:
Wolfgang Wollgam, Rainer Brechtken,
OB Karin Rätzel
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Turner-Bund
(DTB), Stadt Cottbus und Land Brandenburg zusammen,
um erste Absprachen für die geplante 28. Auflage am
dritten März-Wochenende 2004 vorzunehmen.
Wichtigstes Ergebnis: Bis zum 30. Juni soll der
Finanzrahmen stehen. «Wir wollen das Turnier wieder
veranstalten» , bekräftigte Wolfgang Wollgam, Präsident
des SC Cottbus, nach dem erfolgreichen Weltcup in der
Lausitz-Arena. Erstmals trug der Verein als Ausrichter
allein das finanzielle Risiko für die 147.000- Euro-
Veranstaltung. Der Etat konnte in diesem Jahr erst sechs
Wochen vor der ersten Übung durch einen Großsponsor aus
Gelsenkirchen gedeckt werden. |
Stadt will
Zuschuss streichen
Schon jetzt zeichnen sich indes für 2004 erneute Schwierigkeiten
im Haushalt ab. Die Stadt Cottbus, die in diesem Jahr ihren
Zuschuss auf 15 000 Euro reduzierte, will die Zulage für 2004
komplett streichen.
«Wir
prüfen jetzt, ob wir eine vertretbare Organisationsform
finden, das Turnier ohne städtische Beteiligung
auszurichten» , sagte gestern Turnierdirektor Sylvio
Kroll. «Bis Ende Juni sollen wir dem DTB ein
Angebot vorlegen.» Auch der Austragungsort – erstmals
war das Turnier in der Lausitz-Arena statt in der
angestammten Stadthalle – stehe erneut auf den Prüfstand.
Rainer Brechtken, Präsident des DTB, machte
indes am Rande des Turn-Weltcups deutlich, dass er auch in
Zukunft mit öffentlichen Geldern aus Stadt und Land plane: |

Kroll
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«Wir brauchen beide Partner mit
bestimmten Summen, die nicht unterschritten werden können, mit im
Boot.»
Der DTB bezuschusst das Turnier mit 61.500 Euro. Die
Eigenvermarktung durch die Agentur von Ex-Reck-Weltmeister
Eberhard-Gienger sei an ihre Grenzen gestoßen.
DTB fordert Klarheit
Erklärtes Ziel des DTB ist es, auch in Zukunft ein großes
Turnier in den alten Bundesländern (DTB-Pokal in Stuttgart) und
ein großes Turnier im Osten auszutragen. «Das ist uns politisch
wichtig» , so Brechtken. Ein Freibrief für den Standort Cottbus
sei das aber nicht: «Das Turnier der Meister ist nicht an Cottbus
gebunden. Natürlich ist das Organisationskomitee um
Turnierdirektor Kroll nach 25 erfolgreichen Veranstaltungen für
uns erster Ansprechpartner. Aber es gibt auch andere Städte.»
Nach RUNDSCHAU-Informationen soll sich die finanzstarke
Olympiaregion Leipzig intensiv um die Ausrichtung des Turniers bemühen.
Vertreter des sächsischen Turnerbundes weilten am Wochenende in
Cottbus. Zudem kann Leipzig auf das erfolgreiche Deutsche Turnfest
2002 verweisen. DTB-Präsident Brechtken machte deshalb deutlich,
dass er für das Turnier der Meister 2004 deutlich früher
Klarheit will als für die 27. Auflage: «Die Entscheidung über
die Fortsetzung fällt im nächsten Vierteljahr.»
Thomas Juschus
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Artikel
LAUSITZER RUNDSCHAU, om 25.03.2003
Fotos und Hervorhebungen: - gymmedia -
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>> In Cottbus
ringt man weiterhin um klare Standpunkte
betreffs Turnierzukunft (LR,
5. und 9. Apr-2003)
<< Lausitzer
Rundschau: "Probleme v o r dem Turnier
(30.Jan 2003)
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LR,
26-Mar-2003:
Leipzig
steht für Turnier der Meister bereit
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Vizepräsident
des Sächsischen Turn-Verbandes bestätigt Interesse am
Cottbuser Weltcup
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Hans
Müller, Vizepräsident Sport des Sächsischen
Turn-Verbandes (STV), hat gestern einen RUNDSCHAU-Bericht
bestätigt, nachdem sich der STV vorstellen kann, im
nächsten Jahr den traditionellen Turn-Weltcup «Turnier
der Meister» auszurichten.
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«Wir
haben von den großen Problemen im Vorfeld des diesjährigen
Turniers gehört. Sollten die
Cottbuser nicht mehr in der Lage sein, den Weltcup zu
halten, stünden wir für diesen Fall bereit. Wir wollen
das Turnier unbedingt in den Neuen Bundesländern behalten»
, sagte der Vizepräsident des Sächsischen
Turn-Verbandes. «Leipzig ist als Standort mit neuer Halle
und Flughafenanbindung glänzend geeignet»
, so Müller weiter. Zudem konnte sich die sächsische
Messemetropole im vergangenen Jahr mit der Ausrichtung des
Deutschen Turnfestes profilieren. Bereits am letzten
Wochenende führte eine Delegation des STV Gespräche mit
der Spitze des Deutschen Turner-Bundes (DTB).
Aus DTB-Kreisen war bei der 27. Auflage des Turniers der
Meister – das zum 25. Mal in Cottbus ausgetragen wurde
– durchgesickert, dass Leipzig zudem bei einer
erfolgreichen Bewerbung als deutsche Olympiastadt für
2012 mit erheblichen öffentlichen Mitteln für die Sportförderung
in den nächsten Jahren rechnen dürfe. Grund für die
Standort-Überlegungen sind ungeklärte
Finanzierungsfragen in Cottbus. In diesem Jahr wurde der
150 000-Euro-Etat erst sechs Wochen vor der Veranstaltung
mit Hilfe einer Privatinitiative gesichert. «Das Turnier
der Meister ist nicht an Cottbus gebunden»
, hatte DTB-Präsident Rainer Brechtken darauf hin
erklärt und auf mehrere Kandidaten für die
Turnierauflage im März 2004 verwiesen.
Von
Thomas Juschus Artikel
vom 26.03.2003 01:03
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27-Mar-2003
Sächsischer
Verband am Turnier der Meister interessiert
Turn-Weltcup
in Leipzig?
Cottbus/Leipzig (dpa/Eig. Ber.) Der Sächsische
Turn-Verband (STV) kann sich vorstellen, im nächsten Jahr
das traditionelle Turnier der Meister auszurichten.
"Wir haben von den großen Problemen im Vorfeld des
diesjährigen Turniers gehört", sagte
Verbands-Vizepräsident Hans
Müller. "Sollten die Cottbusser nicht
mehr in der Lage sein, den Weltcup zu halten, stünden wir
für diesen Fall bereit. Wir wollen das Turnier unbedingt
in den Neuen Bundesländern halten."
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Wollgam
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Der
Cottbuser Cheforganisator
Wolfgang Wollgam hatte sich zuvor dagegen
optimistisch geäußert, vom Deutschen Turner-Bund
(DTB) erneut den Zuschlag zu erhalten.
Müller meinte, Leipzig sei als Standort mit neuer
Halle und Flughafenanbindung glänzend geeignet.
Bestnoten erhielt die sächsische Messemetropole im
Mai vergangenen Jahres für das Deutsche Turnfest.
In der Arena wurde Lokalmatadorin Conny
Schütz gefeiert, die die nationale
Meisterkrone holte. |
Wenig später sorgte die
attraktive Schau beim 3. Internationalen Pokal des
hiesigen Turn- und Gymnastikclubs für Aufsehen.
Überhaupt bietet Leipzig in der Tradition der
Turn-Künstler Einmaliges: Olympiasieger, Welt- und
Europameister wie Klaus Köste, Erika Zuchold und Ute
Kahlenberg-Starke sind hier zu Hause. Zudem darf die Stadt
im Zuge der Olympia-Bewerbung auf öffentliche Förderung
hoffen. Sportbürgermeister Holger Tschense hatte
wiederholt das Interesse Leipzigs an einem hochkarätigen
Turn-Ereignis bekundet.
Grund für die Standort-Überlegungen sind offene
Finanzierungsfragen. In diesem Jahr wurde der 150 000 Euro
umfassende Etat für das Turnier der Meister erst sechs
Wochen vor der Veranstaltung mit Hilfe einer
Privatinitiative gesichert.
(Quelle: LVZ vom 27.3.2003)
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>> In
Cottbus ringt man weiterhin um klare Standpunkte
betreffs Turnierzukunft
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