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Vorwürfe
gegen Friese
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Landtagsabgeordnete
für «Turnier der Meister»
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Die
Cottbuser Landtagsabgeordneten Heidemarie Konzack (SPD)
und Burkhard Schöps (CDU) fordern gemeinsam, das «Turnier
der Meister» in Cottbus zu halten.
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- von Klaus Alschner Artikel vom 05.04.2003
01:07
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Die
Weltcup-Veranstaltung sei «ein Markenzeichen für Cottbus»
mit mehr als 20-jähriger Tradition, sagte Burkhard Schöps,
sportpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
Heidemarie Konzack zeigte sich verwundert, dass sich nun
auch Landrat Dieter Friese der Meinung von Oberbürgermeisterin
Karin Rätzel angeschlossen habe, angesichts der
angespannten finanziellen Lage lieber auf das «Turnier
der Meister» zu verzichten und auf Breitensport zu
setzen. Konzack: «Ich frage mich, was diese plötzliche
Kampagne gegen das Turnier der Meister soll?» Dem Landrat
des Spree-Neiße-Landkreises wirft die Landtagsabgeordnete
Zynismus vor, wenn er das «Turnier der Meister» mit der
Frage veralbere, warum sich die Region noch nicht für
Olympia beworben habe. Konzack: «Eigentlch sollte es das
Ziel von Oberbürgermeisterin und Landrat sein, die Region
hier nicht in die absolute Bedeutungslosigkeit fallen zu
lassen, anstatt eine solche Kampagne gegen das «Turnier
der Meister» zu starten. Es wäre vernünftiger, wenn
beide ihre ganze Kraft in die Waagschale würfen, um
Sponsoren zu finden, die den Fortbestand des Turniers ermöglichen.»
Burkhard Schöps unterstrich, dass eine zwei Tage
ausverkaufte Lausitz Arena zeige, welch großes
Publikumsinteresse an dem Turnier bestehe. Den
Breitensport gegen den Spitzensport auszuspielen zeuge «von
handfester Unkenntnis» . Schöps
zur Äußerung Frieses: «Er selbst fliegt auf
Landkreiskosten nach Kanada, um für die Region zu werben,
aber Sportler – zum Beispiel auch aus Kanada – sollen
nicht nach Cottbus kommen dürfen, weil sie hier den
Breitensport behindern. Das ist grober Unfug und geht
Landrat Friese relativ wenig an.» Den Übungsleitern und
Helfern sei zu danken, so Schöps, dass sie es schafften,
ein so hochkarätiges Turnier nach Cottbus zu holen. Das
einzig zu Kritisierende sei, dass der ORB sich die
Fernsehproduktion bezahlen lasse. Schöps: «Damit ist die
Frage, ob der ORB nur den Namen Brandenburgs trägt oder
der Bran- denburger Heimatsender ist, allerdings
beantwortet, nur nicht zu Gunsten des ORB.»
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Sender
wehrt sich gegen Vorwürfe von Schöps
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Der
Streit um den Fortbestand des «Turniers der Meister» in
Cottbus geht in die nächste Runde.
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Artikel vom 09.04.2003 01:10
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Jetzt
verwahrt sich der Fernsehdirektor des Ostdeutschen
Rundfunks Brandenburg (ORB), Volker von der Heydt, gegen
eine Äußerung des CDU-Landtagsabgeordneten Burkhard Schöps.
Schöps hatte kritisiert, dass sich der Sender die
Fernsehproduktion über das «Turnier der Meister»
bezahlen lasse. Damit habe er sich als brandenburgischer
Heimatsender disqualifiziert (wir berichteten).
Dazu von der Heydt: «Für die Austragung internationaler
Sportereignisse müssen sich Veranstalter bewerben. Sie
gehen dabei die vertragliche Verpflichtung ein, allen
Sendern im In- und Ausland ein internationales Fernsehbild
zur Verfügung zu stellen. Der ORB hat sich in der
Vergangenheit wie auch in diesem Jahr als zuverlässiger
Partner erwiesen. Um der Stadt die Kosten zu erleichtern,
konnten wir bei der Findung von Sponsoren Hilfestellung
leisten – mit dem Ergebnis, dass diese eingegangene
Verbindlichkeit die Stadt Cottbus nur die Hälfte des
marktüblichen Preises kostete.»
Darüber hinaus habe der ORB mit verschiedenen Kame
rateams, Redakteuren, Reportern und Cuttern dafür
gesorgt, dass neben der Berichterstattung in
Regelsendungen eine Sondersendung ins Programm genommen
worden sei. Daneben habe «Antenne Brandenburg» auf
eigene Kosten für die Beschallung gesorgt und im Programm
kostenlose Werbeflächen in erheblichem Umfang zur Verfügung
gestellt. Bei einer Akzeptanz der Sondersendung von 5680
Zuschauern, so von der Heydt, «haben wir ein eher überdurchschnittliches
Engagement gezeigt.» Insofern sei Schöps' Kritik unverständlich.
Als Mitglied des ORB-Rundfunkrates und stellvertretender
Vorsitzender des ORB-Programmausschusses hätte er sich
jederzeit über den genauen Sachverhalt informieren können.
Schöps, Cottbuser CDU-Landtagsabgeordneter und
sportpolitischer Sprecher der Fraktion, wies darauf hin,
dass er sogar eine Vorlage in den Programmausschuss
eingebracht habe um zu erwirken, dass der ORB die
Honorarforderungen unterlasse. Der Vorstoß sei aber «formal
abgebügelt» worden – mit der Begründung, dass der
Programmausschuss das Programm nicht beeinflussen dürfe.
(pm/ka)
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<< Lausitzer
Rundschau: "Cottbus und Leipzig ringen um das Turnier
(25-März-2003)
<< Lausitzer
Rundschau: "Probleme v o r dem Turnier
(30.Jan 2003)
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