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Nach
einer Meldung der SPIETH Gymnastic
GmbH Esslingen
hat sich der Turngerätekostrukteur
REUTHER mit sofortiger Wirkung
von seinem holländischen Lizenznehmer Janssen + Fritsen getrennt.
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Reuther
Konstruktionssiegel
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Mit
der Konzentration auf den Marktführer
SPIETH soll der seit Jahrzehnten definierte hohe Qualitätsanspruch
noch besser durchgesetzt werden.
SPIETH
Gymnastic, als erster Lizenznehmer für die Original Reuther
Sprungbretter bis zum kompletten Hochleistungsgeräte-Programm,
wird damit für seine konsequente Herstellungs- und
Vertriebspolitik in Europa und vielen Teilen der Welt, vom Hause
REUTHER noch enger eingebunden.
Das Unternehmen SPIETH
Gymnastic hat seine Kompetenz und Marktstellung im Bereich der
Hochleistungs-Turngeräte durch die Ausstattung von acht
Olympischen Spielen und zahlreichen Welt- und
Europameisterschaften, Asiatischen Spielen und FIG-Tourneen
vielfach unter Beweis gestellt.
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„Wir möchten den Trainern und Sportlern
mit diesem Schritt beweisen, dass das Konstruktionssiegel 'ORIGINAL
REUTHER' seinen anerkannten Stellenwert erhalten und noch ausbauen wird“,
so war aus dem Hause SPIETH zu hören.
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Jac Janssen
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English
Zu dieser Meldung aus dem Hause SPIETH Gymnastics in Esslingen
meldete sich der Firmeninhaber des holländischen Unternehmens Jac
Janssen aus Helmond in den Niederlanden:
"Diese
Pressemeldung von Spieth ist unvollständig und teilweise nicht
korrekt! |
1.
Völlig falsch ist die Bemerkung:
“...mit sofortiger Wirkung...."
Die Trennung Janssen &
Fritsen / Reuther existiert schon seit 31. Dezember 1999.
2.
Unterstellt wird dass, Reuther beschlossen habe, sich jetzt
auf Spieth zu konzentrieren ....
Diese Verdrehung
der Fakten ist unakzeptabel. Es war die neue wirtschaftliche Gestaltung
Europas, die 1999 die Begründung für die Trennung J&F und Reuther
ergab.
Fakten
sind folgende:
Es war die Fa.
Janssen & Fritsen, die mit Schreiben vom 17. Februar 1996 an Spieth
und Reuther den Ansatz gegeben hatte, das bis dahin existierende
Dreieckverhältnis J&F - Reuther - Spieth zu beenden.
In
diesem Dreiecksverhältnis war der deutsche Markt nämlich
für Janssen & Fritsen tabu - eine Einschränkung unserer
kommerziellen Möglichkeiten, die wir nicht länger akzeptieren konnten in
einem Europa, in welchem die Landesgrenzen immer mehr entfallen.
J&F
hat sich trotz Bemühungen von Reuther und Spieth mit der Gründung einer
eigenen Niederlassung in Deutschland durchgesetzt, und letztendlich hat
Reuther den seit 1965 existierenden Vertrag mit J&F
(Schreiben vom 24. Sep.1998) per Datum 31.Dez. 1999 gekündigt.
3.
Unterstellt wird, dass Janssen & Fritsen ab sofort bestimmte
Geräte nicht mehr bauen könne....
Das
juristische Abkommen zwischen J&F und Reuther lässt für Janssen
& Fritsen die Möglichkeit, alle bisher gebaute Geräte weiter zu
produzieren. Schon seit Jahren haben wir aber zum größten Teil unsere
eigenen Konstruktionen, in denen die Spuren des alten Reuther Zeitalters
allerdings noch deutlich sichtbar sind.
Kurz gesagt : Alle J&F-Geräte,
mit denen die erfolgreichen Weltmeisterschaften 2001 in Gent durchgeführt
wurden, werden von J&F nach wie vor produziert und geliefert - auch
nach Deutschland.
4.
Unterstellt wird eine Verstärkung der Position von Spieth....
Früher, als Richard Reuther noch lebte, hatte Reuther viele
kompetente Lizenznehmer in Europa.
Nachdem J&F seit 31.12.1999 seinen eigenen Weg gegangen ist,
gibt es nur noch Spieth, die die seit Jahren kaum veränderte Reuther-Geräte
baut.
Seit
Ende 1999 herrscht also eine offene
Konkurrenz auf dem deutschen Markt. Die deutschen Turnvereine können
dabei nur gewinnen."
Jac Janssen
Helmond/Niederlande
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