update: 30-July-2002

Esslingen/Germany,  Helmond/Niederlande

Pressemeldung führender europäischer Gerätehersteller

Spieth, Deutschland  /  Janssen&Fritsen, Holland

- GYMmedia -

 

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Nach einer Meldung der SPIETH Gymnastic GmbH Esslingen
hat sich der Turngerätekostrukteur REUTHER
mit sofortiger Wirkung
von seinem holländischen Lizenznehmer Janssen + Fritsen getrennt.


Reuther Konstruktionssiegel

Mit der Konzentration auf den Marktführer SPIETH soll der seit Jahrzehnten definierte hohe Qualitätsanspruch noch besser durchgesetzt werden. SPIETH Gymnastic, als erster Lizenznehmer für die Original Reuther Sprungbretter bis zum kompletten Hochleistungsgeräte-Programm, wird damit für seine konsequente Herstellungs- und Vertriebspolitik in Europa und vielen Teilen der Welt, vom Hause REUTHER noch enger eingebunden. Das Unternehmen SPIETH Gymnastic hat seine Kompetenz und Marktstellung im Bereich der Hochleistungs-Turngeräte durch die Ausstattung von acht Olympischen Spielen und zahlreichen Welt- und Europameisterschaften, Asiatischen Spielen und FIG-Tourneen vielfach unter Beweis gestellt.

„Wir möchten den Trainern und Sportlern mit diesem Schritt beweisen, dass das Konstruktionssiegel 'ORIGINAL REUTHER' seinen anerkannten Stellenwert erhalten und noch ausbauen wird“, so war aus dem Hause SPIETH zu hören.



Jac Janssen

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Zu dieser Meldung aus dem Hause SPIETH Gymnastics in Esslingen meldete sich der Firmeninhaber des holländischen Unternehmens Jac Janssen aus Helmond in den Niederlanden:

"Diese Pressemeldung von Spieth ist unvollständig und teilweise nicht korrekt!

1.   Völlig falsch ist die Bemerkung:  “...mit sofortiger Wirkung...."
Die Trennung Janssen & Fritsen / Reuther existiert schon seit 31. Dezember 1999.

2.   Unterstellt wird dass, Reuther beschlossen habe, sich jetzt auf Spieth zu konzentrieren .... 
Diese Verdrehung der Fakten ist unakzeptabel. Es war die neue wirtschaftliche Gestaltung Europas, die 1999 die Begründung für die Trennung J&F und Reuther ergab.

Fakten sind folgende:
Es war die Fa. Janssen & Fritsen, die mit Schreiben vom 17. Februar 1996 an Spieth und Reuther den Ansatz gegeben hatte, das bis dahin existierende Dreieckverhältnis J&F - Reuther - Spieth zu beenden.

In diesem Dreiecksverhältnis war der deutsche Markt nämlich  für Janssen & Fritsen tabu - eine Einschränkung unserer kommerziellen Möglichkeiten, die wir nicht länger akzeptieren konnten in einem Europa, in welchem die Landesgrenzen immer mehr entfallen. 
J&F hat sich trotz Bemühungen von Reuther und Spieth mit der Gründung einer eigenen Niederlassung in Deutschland durchgesetzt, und letztendlich hat Reuther den seit 1965 existierenden Vertrag mit J&F 
(Schreiben vom 24. Sep.1998) per Datum 31.Dez. 1999 gekündigt.

3. Unterstellt wird, dass Janssen & Fritsen ab sofort bestimmte Geräte nicht mehr bauen könne....

Das juristische Abkommen zwischen J&F und Reuther lässt für Janssen & Fritsen die Möglichkeit, alle bisher gebaute Geräte weiter zu produzieren. Schon seit Jahren haben wir aber zum größten Teil unsere eigenen Konstruktionen, in denen die Spuren des alten Reuther Zeitalters allerdings noch deutlich sichtbar sind.
Kurz gesagt : Alle J&F-Geräte, mit denen die erfolgreichen Weltmeisterschaften 2001 in Gent durchgeführt wurden, werden von J&F nach wie vor produziert und geliefert - auch nach Deutschland.

4. Unterstellt wird eine Verstärkung der Position von Spieth....

Früher, als Richard Reuther noch lebte, hatte Reuther viele kompetente Lizenznehmer in Europa. 
Nachdem J&F seit 31.12.1999 seinen eigenen Weg gegangen ist, gibt es nur noch Spieth, die die seit Jahren kaum veränderte Reuther-Geräte baut.
Seit Ende 1999 herrscht also eine offene Konkurrenz auf dem deutschen Markt. Die deutschen Turnvereine können dabei nur gewinnen."

Jac Janssen
            Helmond/Niederlande

(gymmedia)

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