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Österreichische Staatsmeisterschaften Rhythmic Gymnastics, Graz, 2001, September 22nd - 23rd "Ursula-Zigler-Festspiele" Von Robert Labner |
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Sie war heuer "nicht umsonst schon"
Fünfte im Weltcup und ist zurzeit Elfte der Weltcup-Gesamtwertung: Österreichs
Gymnastik-Aushängeschild Ursula
Zigler (19) bot nach ihrem gestrigen Mehrkampferfolg auch
in den Finali eine mitreißende "Show". Dieser Begriff ist nicht verkehrt
gewählt: Quasi nebenbei gewann Zigler alle vier Goldmedaillen, schien sich mehr
am begeisterten Publikum als am Kampfgericht zu
orientieren.
Die herausragendste Rhythmische Gymnastin, die Österreich je hatte, ließ der Konkurrenz kaum eine Chance. Nur ganz zum Schluss, am Ende der allerletzten Kür der Meisterschaft patzte Zigler einmal, verlor eine ihrer zwei Keulen nach einem höchstschwierigen Wurfelement. Näher als ein Zehntel kam Vizemeisterin Oberhofer dennoch nicht heran. Trotz der deutlichen Distanz Ziglers zum Rest der ÖFT-Spitzenathletinnen zeigte sich Nationaltrainerin Birgit Schielin insgesamt zufrieden: "Mit Ursi Zigler, Hanna Oberhofer, Viktoria Gusbeth und Caroline Weber steht mir in drei Wochen in Madrid das wahrscheinlich beste ÖFT-WM-Team zur Verfügung, das es bis jetzt gab". Das komplette Feld der ÖM-Gerätefinalistinnen ist zurzeit international präsent. Leistungen, die heuer "nur" mit Silber oder Bronze belohnt wurden, wären in der Vergangenheit schon öfter meistertitelwürdig gewesen. Der Aufwärtstrend der rotweißroten Rhythmischen Gymnastik verstärkt sich darüber hinaus in der nächsten Generation: Das ÖM-Feld der Juniorinnen bot Zukunftsträchtiges mit großem internationalen Potenzial, das schon jetzt extrem hohe Niveau der Besten beeindruckte sehr.
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