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Einen
absolut selbstbewussten Auftritt hatte die vierfache
Deutsche Meisterin Annika Rejek heute zur
Berlin-Worldcup-Pressekonferenz in Berlin.
An der Seite des Berliner Sportchefs und Präsidenten des
Berliner Turnerbundes Peter Hanisch erläuterte
sie den Medienvertretern und Gästen in der
Daimler-Benz-Niederlassung "Mercedes-Welt" am Salzufer
ihre persönliche und generelle Erwartungshaltung zum
bevorstehenden Höhepunkt:
"Über meine Platzierung möchte ich nicht spekulieren. Ich
will vor allem sauber turnen und wünsche mir, dass es gerechte
Wertungen gibt, dass sehr viele Zuschauer in die
Max-Schmeling-Halle kommen und die Rhythmische Sportgymnastik
immer populärer wird."
(> mehr unter www.berlin-worldcup.de
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Annika Rejek (TSV BAYER 04
Leverkusen):
" ... meine Schwester Meike macht Stabhochsprung; das kommt
für mich nicht infrage: Ich hab' Höhenangst...!"
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>> Am
vergangenen Freitag feierte die sympathische Rheinländerin ihren
16. Geburtstag.
Noch als 15-jährige wurde sie im Mai 2002 bei den Deutschen
Meisterschaften vierfacher Champion: |
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Deutsche Meisterin: Annika
Rejek
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Als
Olga Lukjanov vom TV Wattenscheid unmittelbar vor den
Meisterschaften im Rahmen des Deutschen Turnfests in Leipzig aus
Verletzungsgründen ihre Teilnahme absagte, gab es zwar keine
eindeutige Favoritin mehr – aber mit diesem Ausgang der Titelkämpfe
hätte denn wohl doch niemand gerechnet.
<< Die 15jährige Annika
Rejek, beim TSV Bayer 04 Leverkusen trainiert von Barbara Klima,
gewann den Vierkampf knapp vor Isabell Piepiorra (TSV Schmiden)
und Alexandra Gabriel (SC TaBeA Halle). Am Finaltag in der großen
ARENA setzte sie noch eins drauf, holte drei von vier Finalsiegen.
"Ich habe
nie mit einem Sieg gerechnet", so Annika, die sich als
sympathische und aufgeweckte Gesprächspartnerin entpuppt. „So
elegant wie manche andere Gymnastin bin ich nicht, ich bin eher
der sportliche Typ. Meine Stärke ist, dass ich exakt und stabil
turne, im Ausdruck kann ich mich ganz sicher noch verbessern.
Langfristig gesehen möchte ich so werden, wie die Olympiazweite Julia
Raskina aus Weißrussland, an der ich mich orientiere,“ so die
prägnante Selbsteinschätzung der neuen Meisterin. Was ihr an der
RSG besonders gefalle?
„Alles!“ - so die entschiedene Antwort.
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Dabei
trainiert sie nicht an einem RSG-Stützpunkt (wiewohl der TSV
Bayer 04 Leverkusen seit vielen Jahren eine gute Nachwuchsarbeit
leistet) und geht „an ein ganz normales" Gymnasium.
Diese sportlichen
Ergebnisse sind - neben der hauptsächlichen persönlichen
Leistung von Annika auch durch die nahezu ausschließliche
Unterstützung und Trainingsarbeit der Kunstturnabteilung des TSV
Bayer 04 Leverkusen erreicht worden. Der Rheinische Turnerbund
unterstützt bislang im Rahmen seiner Möglichkeiten punktuell die
Finanzierung der im Verein angestellten Trainerin Barbara
Klima
(- deren Mann im übrigen der ebenso erfolgreiche
Stabhochsprungtrainer Leszek Klima ist). Eine wie in anderen
Vereinen bzw. Stützpunkten gegebene Unterstützung durch den DTB
war hier bislang trotz dieser Leistungen (noch) nicht zu
verzeichnen.
"An meinem Gymnasium interessiert
man sich allerdings schon sehr für das, was ich mache“,
so Annika. „...und meine Familie sowieso, die ist oft bei Wettkämpfen
mit dabei.“ Spätestens jetzt fällt uns ein, woher wir den
Namen kennen: Schwester Meike, die einige Jahre ebenfalls für
Bayer Leverkusen im Leistungsbereich bei Meisterschaften startete
(- mehrfache Deutsche Jugendmeisterin 1998)
war es auch, die Annika zur RSG brachte.
Nun steht die Deutsche Meisterin vor ihrer bisher größten
Herausforderung, dem Start bei einem Grand Prix Turnier vor
heimischem Publikum.
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Annika Rejek |

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Club:
TSV Bayer
04 Leverkusen
Trainerin: Barbara Klima
Geburtstag:
30.08.1986
Wohnort:
Leverkusen/Langenfeld
Beruf:
Schülerin
Hobbies:
Lesen, Musik
Lieblingsgymnastin: Julia Raskina
Aktiv seit:
1993
Sportliche
Erfolge:
2002: Vierfache Deutsche Meisterin:
1. Mehrkampf und Seil, Ball und Keulen. |

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Vor ihrem ersten Weltcup- bzw.
Grand
Prix-Start hat sie ihren nächsten großen Presseauftritt zur
Pressekonferenz am Dienstag, den 3. September in Berlin, in der
Daimler-Benz-Niederlassung am Salzufer (11 Uhr).
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Dazu stellt sich die Rheinländerin - exklusiv bei -
selbst vor:
"Ich bin am 30.08.1986 in Langenfeld, im Rheinland
geboren, wo ich auch heute noch wohne.
Derzeit besuche ich die Marienschule in Leverkusen-Opladen,
zu der ich jeden Tag mit dem Bus fahre. Abgeholt werde ich
meistens mit dem Auto, da ich bereits um 16 Uhr mit dem Training in
Leverkusen beginne. |
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Meine Schwester
Meike (li) und ich....
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Zur
Rhythmischen Sportgymnastik bin ich durch << meine Schwester Meike gekommen,
die beim deutschen Turnfest 1998 in München dreifache deutsche Jugendmeisterin
und zweimal Vizejugendmeisterin geworden ist. Meike war auch mein
erstes Vorbild!
Jetzt schwärme ich allerdings für Julia
Raskina, mit der ich auch
schon mehrfach bei Wettkämpfen gestartet
bin, wie z.B. in diesem Jahr in
Stettin, in Polen. |
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Wie schon erwähnt,
trainiere ich beim TSV Bayer 04
Leverkusen,
und zwar sechs Mal wöchentlich, mindestens vier Stunden am Tag. Montags
habe ich trainingsfrei - meistens. Das Training leitet meine Trainerin
Barbara Klima, die von vier Übungsleiterinnen und einem Ballettmeister
unterstützt wird.
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| Nachdem
ich 2001 in Riesa einen fünften Finalplatz mit dem Ball erreicht
hatte, wollte ich in diesem Jahr mehr erreichen. Für die Deutschen
Meisterschaften in Leipzig während des
Turnfestes im Mai hatte ich
mir mindestens einen vierten Platz im
Mehrkampf vorgenommen. Dass ich schließlich vier Meistertitel und
einen Vizemeistertitel erreichte, war für
mich wie ein Traum. Allerdings muss ich
auch sagen, dass meine Trainerin und ich wirklich sehr hart gearbeitet
hatten!
Nun habe ich mir vorgenommen,
eine gute Platzierung in Berlin beim
Grand Prix zu erreichen, denn schließlich habe ich in den Sommerferien
noch mehr trainiert als sonst. Außerdem
hoffe ich, dass ich den Deutschen Turner-Bund
bei den Europameisterschaften in Granada vertreten darf und natürlich
auch dort eine gute Platzierung erreiche. Mein allergrößter Traum ist
natürlich die Teilnahme bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. |

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Wer die Rhythmische Sportgymnastik kennt weiß, dass diese Ziele natürlich mit
viel Arbeit, Mühe und Schweiß verbunden sind. Aber ich nehme das gerne
auf mich, da diese Sportart die schönste der Welt ist. Es reizt mich
einfach,
schwierigste Elemente zu turnen und das
Publikum damit in Erstaunen zu versetzen.
Eure Annika Rejek
- TSV BAYER 04Leverkusen -
(- im
September 2002) |
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