| |
Zur
Lösung ihrer Probleme, die sie als existenzgefährdend bezeichnen
- haben sich Mitglieder der Fachgruppe Rhönrad am Rande des 31.
Deutschen Turnfestes an die Öffentlichkeit gewandt.
>> ...
Chronologie der Ereignisse |
|

Franz Obry
|
Heute:
Richtigstellung nach einer DTB-Pressekonferenz:
Treibt
H.-P. Wullenweber bewusst Irreführung
Auf der Donnerstag-Pressekonferenz
(24-Mai-2002) des DTB im Rahmen des Deutschen Turnfestes in
Leipzig standen DTB-Präsident Brechtken und sein Generalsekretär
Wullenweber im Kreuzfeuer der Fragen der Journalisten, die sich
mit der aktuell aufgeworfenen Problematik des Fachgebietes
Rhönradturnen befassten. |
Dabei
entpuppte sich DTB-Generalsekretär H.-P.
Wullenweber zum wiederholten Male als der große Blender.
Der „historische Irrtum“, den DTB-Präsident Rainer Brechtken von
seinem Vorgänger mit in seine Amtszeit übernommen hat, führte die
versammelte Journalistenschar trotz besseren Wissens in die Irre:
Befragt nach der Höhe des Etats, der
dem Fachgebiet Rhönradturnen zur Verfügung stehe, nannte er 25.000
Euro und beharrte auch nach mehrmaligem Nachbohren, ob es sich
bei dieser Summe nicht doch nur um DM handele nachdrücklich auf Euro. Die
tatsächliche Höhe beläuft sich aber auf 12.900
Euro, festgelegt per Beschluss des
DTB-Hauptausschusses bei seiner Tagung am 17.11.2001 in Mainz und im
Protokoll jederzeit nachzulesen. Sollte sich H.-P. Wullenweber in den
Turnfesttagen in Spendierlaune gezeigt haben und den Rhönradetat aus
eigener Tasche verdoppelt haben?
|
Auch
seine weiteren Aussagen lassen stark an seiner Fach- und
Sachkenntnis zweifeln. Er verniedlicht die finanziellen Probleme der Rhönradturner
mit Hinweisen auf eine ausreichende Förderung auf Landesebene. In drei
von 20 Landesturnverbänden ist die Ausstattung des Fachgebietes wirklich
höher als auf Bundesebene. Doch der Generalsekretär weiß sehr genau,
dass die Länder darauf achten, dass ihre Gelder nicht für ureigene
Aufgabenbereiche des Bundes ausgegeben werden.
Sein
weiterer Hinweis an die Journalisten, Rhönradturner könnten
sich durch Showauftritte übers Jahr sehr gut selbst finanzieren, ist
schon eine sehr dreiste Aussage. Bei den immer gern gesehenen Auftritten
der Rhönradturner bei diversen Galas sind ausschließlich Privatpersonen
oder Vereine in ihrer eigenen
|

Wullenweber
|
Verantwortung unterwegs und unterliegen
nicht der Kontrolle der Fachgebietsführung und schon gar nicht einer
Abgabepflicht ihrer Gagen.
Stellt
sich die Frage, ob er es nicht besser weiß, der Generalsekretär, oder ob
er bewusst täuscht. Beides wäre gleich schlimm!
Franz Obry,
ehemaliger Vorsitzender des
Fachgebiet Rhönradturnen
|