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The 24th World Championships.. | Die 24. Weltmeisterschaften... |
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... in Rhythmic Gymnastics in Madrid already have
a bonus point, before the actual competitions commence: The RG world can
be relieved that they take place at all, for the Spanish Federation took
the organisation over from the FIG in June (!!) after Austria officially
stepped back due to financial difficulties. Since Spain is one of the
gymnastics enthusiastic nations and the audience is of southern
temperament,
one can look forward to atmospheric World Championships. After the Olympic
Games in Sydney these World Championships are even considered as a new
arranging of the ranking of the different athletes looking forward to
Athens 2004 - many young gymnasts will present themselves who want to
qualify for the Olympics at the WCh 2003.
Gymnasts from 50 countries are planning to start in Madrid; this corresponds with the field of participants of the previous Championships: 1997 in Berlin there were 47 nations, 1999 in Osaka 51. |
...in der Rhythmischen
Sportgymnastik in Madrid haben schon einen Pluspunkt, bevor die
eigentlichen Wettkämpfe beginnen: Dass sie überhaupt stattfinden, hat
die RSG-Welt dem spanischen Verband zu verdanken, der im Juni (!!) die
Ausrichtung von der FIG übernahm, nachdem Österreich aus finanziellen
Gründen zurückgetreten war. Da Spanien zu den gymnastikbegeisterten
Nationen zählt und das Publikum von südländischem Temperament ist,
darf man sich auf eine stimmungsvolle WM freuen. Nach den Olympischen
Spielen in Sydney gelten diese Weltmeisterschaften auch als
Standortbestimmung für die einzelnen Nationen im Hinblick auf Athen
2004 - viele junge Gymnastinnen werden sich vorstellen, die sich dann
bei den WM 2003 für Olympia qualifizieren wollen.
Gymnastinnen aus 50 Ländern
haben ihre Teilnahme gemeldet, das entspricht in etwa dem Teilnehmerfeld
der vorangegangenen Championnate: 1997 in Berlin waren es 47 Nationen,
1999 in Osaka 51.
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| Four gymnasts of the Olympic final | Vier Gymnastinnen des Olympia-Finals | |
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That
Olympic Games always can be seen as a cut and that they define the rhythm
of the next four years, can not only be seen at the code newly revised
each time, but on the missing of some "superstars" of the last
years, too.
Four out of the ten finalists at the Olympic Games in Sydney have retired from their gymnastic career: The Olympic Champion Julia Barsukova (RUS), the fourth-placed Elena Vitrichenko (UKR), the fifth Eva Serrano (FRA) as well as the tenth Susanna Marchesi (ITA). Julia Raskina and Valeria Vatkina (both BLR) have not been to any greater international competition yet. There will be only four gymnasts of the Olympic final who will start in Madrid: Alina Kabaeva (RUS, 3.), Tamara Yerofeeva (UKR, 6.), Ephmorfia Dona (GRE, 7.) and Almudena Cid Tostado (ESP, 9.). |
Dass
Olympische Spiele immer eine Zäsur darstellen und den Rhythmus der nächsten
vier Jahre bestimmen, zeigt sich nicht nur an dem jeweils neuen Reglement,
sondern auch an dem Fehlen einiger "Superstars" der vorangegangenen Jahre.
Von den zehn Finalistinnen der Olympischen Spiele von Sydney haben vier ihre sportliche Laufbahn beendet: Olympiasiegerin Julia Barsukowa (RUS), die Viertplatzierte Jelena Witritschenko (UKR), die Fünfte Eva Serrano (FRA) sowie die Zehnte Susanna Marchesi (ITA). Julia Raskina und Valeria Vatkina (beide BLR) sind seitdem bei keinem großen internationalen Wettkampf mehr in Erscheinung getreten. Bleiben aus dem olympischen Finale vier Gymnastinnen, die in Madrid dabei sind: Alina Kabajewa (RUS, 3.), Tamara Jerofejewa (UKR, 6.), Ephmorfia Dona (GRE, 7.) und Almudena Cid Tostado (ESP, 9.). |
| The Favorits of World Championships | Die Favoriten der WM | |||||
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Undoubtedly, defending champion Alina Kabaeva is the top aspirant for all-around and finals in Madrid - as the Russian team should not be beatable at all.
For this time it is different than last year at the Olympic Games when the majority of RG fans would have betted their heads on Alina's victory. The camp of the prophets is strongly divided, now. Since Kabaeva's hoop rolled away in Sydney, the weak side of the World Champion is known - whereas Tchachina appears to go into this great decision totally unimpressed. However, she has never been a co-favourite at WCh...Anyway, simply this duel will be a suspenseful experience. |
ist ihre Teamgefährtin Irina Tschaschina.
Denn anders als bei den Olympischen Spielen im vorigen Jahr, als die
meisten der RSG-Fans ihren Kopf auf Alinas Olympiasieg verwettet hätten,
ist das Lager der Propheten diesmal durchaus gespalten. |
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Interesting, too, will be the fight for the following placements, and in this context a result is already much more difficult to prognose. The presence of
Tamara Yerofeeva (UKR) and Elena
Tkatchenko (BLR) should be out of question- both were medal
winners at the European Championships this year besides the two
Russians.
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Interessant wird auch der Kampf um die folgenden Platzierungen, und hier ist es schon wesentlich schwieriger, eine Voraussage zu treffen.
Auch Auch die zweite Ukrainerin Anna Bessonowa hat unbedingt Finalchancen. Bulgariens neues As, Simona Peycheva, die beim World Cup Turnier in Berlin Zweite des Mehrkampfes war und als "Miss Turnier" geehrt wurde und die sich mit Vehemenz innerhalb einer Saison immer weiter in die Spitze bringt, ist sogar gut für die eine oder andere Medaillenchance. Ins Finale sollten auch Alena Ossiadowskaja (BLR), die bulgarische Meisterin Juliana Naydenova, die jüngste Bulgarin Elisabeth Paisseva, die Polin Magdalena Markowska oder die überaus talentierte Alya Yussupowa aus Kasachstan, ebenso Medaillengewinnerin beim Berlin World Cup, gehören. Aber, und das ist das besondere einer WM, auch die dritten und vierten Team-Mitglieder, die keinen vollständigen Mehrkampf turnen, können sich ja für ein Gerätfinale qualifizieren. Und in diesem Fall steht ein Name ganz obenan: Liasan Utiacheva, die dritte im russischen Team, fünffache Siegerin des Berlin World Cup und zweifache Siegerin über Alina Kabajewa beim letzten Grand Prix Turnier in Deventer... |
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Olga allein in Madrid... |
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![]() Olga Lukjanov (GER) Foto: Minkus |
Nur aus deutscher Sicht
wird es von vornherein eine eher traurige WM: Nur eine Einzelstarterin ist dabei, da Edita Schaufler ihre Karriere beendet hat und Lena Asmus aus Verletzungsgründen nicht starten kann. Dabei hätten die Deutschen einen vierten Mannschaftsplatz von Osaka zu verteidigen - nun ist nicht einmal ein Team dabei, das dies versuchen könnte. So lastet die ganze Verantwortung auf der erst 14jährigen Olga Lukjanov (TV Wattenscheid), die sich allerdings in ihrer ersten Saison bei den Erwachsenen bisher ausgezeichnet geschlagen hat. Sie stand bei einigen Grand Prix Turnieren in den Finals, war viermal Finalteilnehmerin beim Berlin World Cup und zuletzt Neunte des Mehrkampfes beim Grand Prix Finale in Deventer. Das Mehrkampffinale der besten 15 zu erreichen ist ihr großes Ziel, und angesichts ihrer bisherigen Leistungen sollte dies auch machbar sein. Fehlerlose Präsentationen vorausgesetzt, könnte sogar die eine oder andere Finalteilnahme möglich sein. C) GYMmedia Berlin, Sonja
Schmeißer / Translation: Florian Schmid-Sorg |
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| Last performance of the new Code de pointage? | Letzter Auftritt für den neuen Code de pointage? | |
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Since
the new Code de pointage became official after the Olympic Games 2000,
there were plenty of discussions, protests and even the prognosis that
the end of Rhythmic Gymnastics has come...!
Certainly, it has not come, however, the reproach is bad enough that the requirements of the new code harms literally the gymnasts' bones. And spectators all over the world think that this sport has lost attraction, for every gymnast only performs one element after the other and aesthetic can hardly be found. After protests of the member federations the head of the RG TC of FIG, Egle Abruzzini (ITA), promised a modification of the code after the World Championships - mainly to take back difficulty requirements. It will be interesting how evident the problem will be in Madrid - and what kind of decision the FIG will make afterwards. |
Seit
der neue Code de Pointage nach den Olympischen Spielen 2000 in Kraft getreten
ist, gab es viele Diskussionen, Proteste und gar die Prognose, das Ende
der Rhythmischen Sportgymnastik sei gekommen...!
So ist es wohl nicht, doch der Vorwurf, die Anforderungen des neuen Regelwerks gingen buchstäblich auf die Knochen der Gymnastinnen, ist schlimm genug. Und die Zuschauer in aller Welt finden, die Sportart habe wesentlich an Attraktivität verloren, da jede Gymnastin nur Element an Element reiht und die Ästhetik auf der Strecke bleibt. Nach Protesten der Mitgliedsverbände versprach die TK-Vorsitzende RSG der FIG, Egle Abruzzini (ITA), nach den Weltmeisterschaften Änderungen im Reglement - vorwiegend eine Zurücknahme der Schwierigkeitsanforderungen. Man darf gespannt sein, wie sich das Problem in Madrid darstellt - und welche Entscheidung die FIG danach treffen wird. |
| Premiere for new FIG pool of judges | Premiere für den FIG-Kampfrichterpool | |
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An actual premiere
will take place at the World Championships in Madrid: The use of the
international pool of judges, that had only been formed by FIG in August
and is supposed to secure objective judgement in RG. |
Eine wirkliche Premiere
findet bei den Weltmeisterschaften in Madrid statt: Der Einsatz des
internationalen Kampfrichterpools, der erst im August von der FIG gebildet
wurde und nun künftig für objektivere Bewertungen in der RSG
sorgen soll. C) GYMmedia Berlin, Sonja
Schmeißer |