|


www.
dtb-online.de
|
| Kunstturnen
Männer: Umbruch und Aufbruch |
Es ist
zur guten Tradition geworden, dass wir zu Beginn des Jahres den
Cheftrainer/innen der olympischen Programmsportarten die Möglichkeit
bieten, ihre Planungen, Maßnahmen und die Erwartungen für das
Wettkampfjahr in den kommenden Info-Ausgaben darzulegen. Beginnen möchten
wir heute mit den Einschätzungen des Cheftrainers der Kunstturner, Rainer
Hanschke (Cottbus).
Nach dem enttäuschenden Abschneiden der deutschen Kunstturnriege bei
den Olympischen Spielen in Sydney steht die deutsche Nationalmannschaft
laut Hanschke vor einem „massiven Umbruch“. „Das Jahr 2001 steht
ganz im Zeichen der Neuorientierung, deshalb haben wir auch den
sogenannten „Athenkader“ mit 22 jungen Turnern ins Leben gerufen
(der jüngste Turner ist Fabian Hambüchen aus Wetzlar mit 14 Jahren),
denn alle unsere Anstrengungen müssen dahin gehen, dass wir die
Olympiaqualifikation im Jahr 2003 bei der WM in Indianapolis
schaffen“. Laut Hanschke sind u.a. die Weltmeisterschaften 2001 in
Gent nur eine „Durchgangsstation“ um die neuen Turner, die kaum über
internationale Wettkampferfahrung verfügen, an das internationale
Parkett zu gewöhnen. Deshalb möchte sich Hanschke auch nicht auf eine
Prognose hinsichtlich der Platzierung festlegen. „Selbstverständlich
hoffe ich, dass Turner wie René Tschernitschek (Halle), Sergej Pfeifer
(Hannover) und Dimitri Nonin (Berlin) an ihren Spezialgeräten Sprung,
Pauschenpferd und Reck eine Finalleistung erbringen können“, so der
Cheftrainer. Durch die neuen Wertungsvorschriften, die noch größere Höchstschwierigkeiten
abverlangen, muss das Übungsgut vollkommen überarbeitet werden. „Wir
müssen an diese Schwierigkeitselemente ran und das Übungsgut
perspektivisch entwickeln, ansonsten bleiben wir international
zweitklassig“, so das Fazit von Hanschke. Damit alle an einem Strang
ziehen, wurde ein Trainerrat gebildet, der eine permanente
Kontrollfunktion hinsichtlich des gemeinsamen Programmtrainings ausüben
soll.
|
Der „Athenkader“ der Kunstturner trifft sich in Frankfurt |
Vom
22. bis 26. Januar trifft sich der neu berufene „Athenkader“ der
Kunstturner im Bundesleitungszentrum Frankfurt zum ersten Lehrgang. In
diesem Kader, aus dem sich die Olympiamannschaft 2004 herausbilden soll,
befinden sich insgesamt 22 Turner.
Nach Aussage von Cheftrainer Rainer Hanschke
(Cottbus) dient diese Lehrgangsmaßnahme in erster Linie dazu, die
konditionelle Basis für das Wettkampfjahr 2001 zu legen. Neben dem
allgemeinen Lehrgangsprogramm mit den Schwerpunkten Gerättraining,
Krafttraining und technisch-koordinativer Schulung wird unter Leitung
der Fachgebietsärzte Dr. Heinz Lohrer und Dr. Hans-Peter Boschert sowie
Dr. Lothar Böckler eine umfassende internistische und orthopädische
Untersuchung am Sportmedizinischen Institut in Frankfurt durchgeführt.
DTB-Presse-Info-Nr.03/20001
W.Staiger
(22.01.00)
(....mehr finden Sie auf der Website des DTB unter www.dtb-online.de
)
|
Zur
Startsituation 2001 im deutschen Frauenturnen.... |
.......lesen Sie einen Bericht
der neuen Teamchefin Dr. Petra Theiss)
|