GERMAN GYMNASTICS FEDERATION

Wöchentliche Pressemitteilung des DTB (- im Probelauf)

Nr.3 / 2001, 22.01.2000  (- im Probelauf)

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Kunstturnen Männer:  Umbruch und Aufbruch

Es ist zur guten Tradition geworden, dass wir zu Beginn des Jahres den Cheftrainer/innen der olympischen Programmsportarten die Möglichkeit bieten, ihre Planungen, Maßnahmen und die Erwartungen für das Wettkampfjahr in den kommenden Info-Ausgaben darzulegen. Beginnen möchten wir heute mit den Einschätzungen des Cheftrainers der Kunstturner, Rainer Hanschke (Cottbus).

  Nach dem enttäuschenden Abschneiden der deutschen Kunstturnriege bei den Olympischen Spielen in Sydney steht die deutsche Nationalmannschaft laut Hanschke vor einem „massiven Umbruch“. „Das Jahr 2001 steht ganz im Zeichen der Neuorientierung, deshalb haben wir auch den sogenannten „Athenkader“ mit 22 jungen Turnern ins Leben gerufen (der jüngste Turner ist Fabian Hambüchen aus Wetzlar mit 14 Jahren), denn alle unsere Anstrengungen müssen dahin gehen, dass wir die Olympiaqualifikation im Jahr 2003 bei der WM in Indianapolis schaffen“. Laut Hanschke sind u.a. die Weltmeisterschaften 2001 in Gent nur eine „Durchgangsstation“ um die neuen Turner, die kaum über internationale Wettkampferfahrung verfügen, an das internationale Parkett zu gewöhnen. Deshalb möchte sich Hanschke auch nicht auf eine Prognose hinsichtlich der Platzierung festlegen. „Selbstverständlich hoffe ich, dass Turner wie René Tschernitschek (Halle), Sergej Pfeifer (Hannover) und Dimitri Nonin (Berlin) an ihren Spezialgeräten Sprung, Pauschenpferd und Reck eine Finalleistung erbringen können“, so der Cheftrainer. Durch die neuen Wertungsvorschriften, die noch größere Höchstschwierigkeiten abverlangen, muss das Übungsgut vollkommen überarbeitet werden. „Wir müssen an diese Schwierigkeitselemente ran und das Übungsgut perspektivisch entwickeln, ansonsten bleiben wir international zweitklassig“, so das Fazit von Hanschke. Damit alle an einem Strang ziehen, wurde ein Trainerrat gebildet, der eine permanente Kontrollfunktion hinsichtlich des gemeinsamen Programmtrainings ausüben soll.

Der „Athenkader“ der Kunstturner trifft sich in Frankfurt

Vom 22. bis 26. Januar trifft sich der neu berufene „Athenkader“ der Kunstturner im Bundesleitungszentrum Frankfurt zum ersten Lehrgang. In diesem Kader, aus dem sich die Olympiamannschaft 2004 herausbilden soll, befinden sich insgesamt 22 Turner. 
Nach Aussage von Cheftrainer Rainer Hanschke (Cottbus) dient diese Lehrgangsmaßnahme in erster Linie dazu, die konditionelle Basis für das Wettkampfjahr 2001 zu legen. Neben dem allgemeinen Lehrgangsprogramm mit den Schwerpunkten Gerättraining, Krafttraining und technisch-koordinativer Schulung wird unter Leitung der Fachgebietsärzte Dr. Heinz Lohrer und Dr. Hans-Peter Boschert sowie Dr. Lothar Böckler eine umfassende internistische und orthopädische Untersuchung am Sportmedizinischen Institut in Frankfurt durchgeführt.

DTB-Presse-Info-Nr.03/20001 W.Staiger
(22.01.00)
(....mehr finden Sie auf der Website des DTB unter www.dtb-online.de  )

Zur Startsituation 2001 im deutschen Frauenturnen.... 

.......lesen Sie einen Bericht der neuen Teamchefin Dr. Petra Theiss)

 

  
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- im Probelauf-
- ehe -
22-Jan-2001