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Deutsche
Rhönradkrise noch nicht beseitigt
Die bereits nach dem Rücktritt des
Technischen Komitees Rhönradturnen im DTB (Oktober 2001) offen ausgebrochene
Führungskrise des deutschen Rhönradturnens hält weiterhin an. Bislang ist es dem Deutschen
Turner-Bund noch nicht gelungen ein
neues und funktionsfähiges TK zusammenzustellen.
Das "alte" TK hatte sich aus Protest gegen
"unzumutbare Finanzierungsgrundlagen" der Sportart aufgelöst.
(Siehe auch GYMmedia-Berichterstattung vom 30.
Oktober 2002) |
Flensburg zieht
Ausrichtung der WM-Qualifikation zurück
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Wegen
inakzeptabler Forderungen des DTB hat der TSB Flensburg die
Ausrichtung des 2. Qualifikationswettkampfes für die
Weltmeisterschaften im Rhönradturnen zurück gezogen. Sieben
Wochen bleiben nun dem DTB einen neuen „Finanzier“ zu finden,
der kurzfristig die Veranstaltung übernimmt, die am 15. März
stattfinden soll.
Mit den vorgegebenen Rahmenbedingungen
scheint sich der DTB
dafür jedoch selbst ein unüberwindbares Hindernis gestellt zu
haben, denn Grund für den Rückzug des TSB Flensburg sind wieder
einmal die desolaten DTB-Finanzen. |

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Durch seine
Vorgabe, der
Ausrichter müsse alle Kosten für Kampfrichter
und Wettkampfleitung übernehmen, dreht der DTB das Rad um ein Jahrzehnt
zurück.
Schon lange sind die
Bundesveranstaltungen der Rhönradturner so kostenträchtig und deshalb für
Ausrichter riskant, dass die alte Fachgebietsführung sich vor Jahren
entschlossen hatte, die Kosten für die Wettkampfleitung und die
Kampfrichter aus dem wenn auch schmalen Fachetat zu finanzieren. Und
selbst unter diesen Bedingungen wurde es in letzter Zeit zunehmend
schwieriger Ausrichter zu finden, denn Sponsoren zeigen einer Sportart, für
die Medienpräsenz ein Fremdwort ist, die kalte Schulter. Dem im höchsten
Norden gelegenen TSB Flensburg würde die Finanzierung des Wettkampfes
unter den jetzigen DTB-Bedingungen ein gewaltiges Loch in die Vereinskasse
reißen.
Wie kurz soll das Fachgebiet Rhönradturnen noch treten?
- Ist diese
finanzielle Lage noch zumutbar?
- Wie wird das Geld aus dem Fachetat denn
angelegt, wenn nicht für anfallende wichtige Veranstaltungen?
Die
Deutschen Meisterschaften des vergangenen Jahres belasteten den Fachetat
nicht, weil die Kosten der Wettkämpfe über das Deutsche Turnfest
abgewickelt wurden.
- Wo ist das dadurch eingesparte Geld des vergangenen
Jahres geblieben?
Jetzt könnte man es für die Finanzierung der
WM-Qualifikationen sinnvoll anlegen.
Viele
ungeklärte Fragen! Wer gibt die Antworten?
Aufklärung ist dringend nötig,
bevor auch die Verantwortlichen in Gießen als Ausrichter der ersten
WM-Qualifikation merken, auf welches finanzielle Abenteuer sie sich
eingelassen haben und die Konsequenzen ziehen.
Aber
vielleicht ist eine Qualifikation ja nicht nötig?! Die Kosten entfielen,
der Etat bleibt erhalten! Fragt sich für wen und für was?
Meldung
und Kommentar: Monika Väthbrückner, 26.10.2002
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... siehe auch "Monika Väthbrückner
sauer auf DTB"
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