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Aus
Madrid:

Sonja Schmeißer |
Gute
Noten für die Organisation – und für SPIETH
Eines
kann man den spanischen Ausrichtern der WM schon bestätigen:
Was sie in der Kürze der Zeit (der spanische Verband hatte erst
im Juni die WM von der FIG übernommen) organisatorisch
geleistet haben, ist sehr beachtlich. „Ausgezeichnete
Bedingungen“, bescheinigte dann auch DTB-Cheftrainerin Livia
Medilanski, es gibt ausreichende Erwärmungsflächen,
auch sonst klappt alles gut.“
Die Gestaltung der Messehalle 9 des
Juan-Carlos-Ausstellungszentrums ist großzügig und dem
Ereignis angemessen.
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Der Wettkampf läuft
zur Zeit in zwei eigens eingerichteten Hallen mit je zwei
Wettkampfflächen, die
Zuschauerkapazität beträgt 6.000 bzw. 2.000 Zuschauer, und am
heutigen Nachmittag mögen es zweieinhalb tausend vorwiegend junge
Leute gewesen sein. Angesichts der knappen Vorbereitungszeit ist
das mehr als beachtlich. Die Stimmung vor Ort ist gut, für den
spanischen Verband und die Olympiabewerber-Stadt Madrid (übrigens
buchstäblich in jeder Hallenecke zu lesen: Madrid 2012) |
ist es ein großer
Imagegewinn. Weshalb doch ein letztes Mal der Gedanke gestattet sei, wie
sich eine Übernahme dieser zurückgegebenen WM durch den DTB angesichts
der vielfältigen deutschen Bemühungen um Olympia 2012 ausgenommen hätte...
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SPIETH
- Nr. 1 !!
Und um noch einmal auf die Wettkampfflächen zurück zu kommen:
18 (!!!) RSG-Wettkampfflächen hat die Esslinger Firma SPIETH
Gymnastic – die auch als Hauptsponsor dieses
Internet-Auftritts die WM-Berichterstattung unterstützt –
in den Madrider Messehallen installiert. Eine
Meisterleistung an Quantität und Qualität, die vor allem die
130 Gymnastinnen und ihre Trainerinnen wohl zu schätzen wissen.
Eva
Serrano (FRA) und Jelena Witritschenko >>
(UKR) |
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Es
tut sich was...
Premiere
für den neugebildeten FIG-Kampfrichterpool – gut abgeschottet übrigens,
keine der Damen aus dem Pool darf mit der Delegation ihres
Heimatverbandes Kontakt haben im unmittelbaren Vorfeld der Wettkämpfe.
Das neue Team stieg ein mit ungewohnt niedrigen Wertungen, dies jedoch
konsequent für alle Gymnastinnen. Einstimmer Tenor nach dem ersten
WM-Wettkampftag:
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Abruzzini in
Action !!
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Wenn
es so bleibt mit den Wertungen, ist es okay und die Sache hat
sich jetzt schon gelohnt. Wie man sieht, wird sich am Ranking
der Besten kaum etwas ändern, jedoch scheinen es jüngere
Gymnastinnen leichter zu haben, mit realistisch bewerteten
Leistungen schneller nach vorn zu kommen. „Wir selbst sind
bisher auch recht zufrieden,“ so Birgit Guhr
(Leipzig), die
als einzige deutsche Vertreterin dem Pool angehört, „der
Wertungsstandard mag für manche ungewohnt sein, aber er ist
gerecht, und es läuft insgesamt harmonisch ab.“
Strengen
Auges wacht TK-Chefin Egle Abruzzini
(ITA) über ihre Jurorinnen – sie hat übrigens verlautbaren
lassen, sich noch während dieser WM offiziell zu Veränderungen
im derzeit gültigen RSG-Reglement äußern zu wollen. |
Man
darf also auch in dieser Hinsicht auf die nächsten Tage gespannt sein.
(Sonja Schmeißer
(Text) und Dirk Zimmewrmann (FOTOS) aus Madrid)
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