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19. Oktober 2001 QUALIFIKATION 


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Aus Madrid:

Sonja Schmeißer

Gute Noten für die Organisation – und für SPIETH
Eines kann man den spanischen Ausrichtern der WM schon bestätigen: Was sie in der Kürze der Zeit (der spanische Verband hatte erst im Juni die WM von der FIG übernommen) organisatorisch geleistet haben, ist sehr beachtlich. „Ausgezeichnete Bedingungen“, bescheinigte dann auch DTB-Cheftrainerin Livia Medilanski, es gibt ausreichende Erwärmungsflächen, auch sonst klappt alles gut.“ 
Die Gestaltung der Messehalle 9 des Juan-Carlos-Ausstellungszentrums ist großzügig und dem Ereignis angemessen.

Der Wettkampf läuft zur Zeit in zwei eigens eingerichteten Hallen mit je zwei Wettkampfflächen,  die Zuschauerkapazität beträgt 6.000 bzw. 2.000 Zuschauer, und am heutigen Nachmittag mögen es zweieinhalb tausend vorwiegend junge Leute gewesen sein. Angesichts der knappen Vorbereitungszeit ist das mehr als beachtlich. Die Stimmung vor Ort ist gut, für den spanischen Verband und die Olympiabewerber-Stadt Madrid (übrigens buchstäblich in jeder Hallenecke zu lesen: Madrid 2012)

ist es ein großer Imagegewinn. Weshalb doch ein letztes Mal der Gedanke gestattet sei, wie sich eine Übernahme dieser zurückgegebenen WM durch den DTB angesichts der vielfältigen deutschen Bemühungen um Olympia 2012 ausgenommen hätte... 

SPIETH - Nr. 1 !!
Und um noch einmal auf die Wettkampfflächen zurück zu kommen: 18 (!!!) RSG-Wettkampfflächen hat die Esslinger Firma SPIETH Gymnastic – die auch als Hauptsponsor dieses Internet-Auftritts die WM-Berichterstattung unterstützt –  in den Madrider Messehallen installiert. Eine Meisterleistung an Quantität und Qualität, die vor allem die 130 Gymnastinnen und ihre Trainerinnen wohl zu schätzen wissen.

Eva Serrano (FRA) und Jelena Witritschenko >> (UKR)

Es tut sich was...
Premiere für den neugebildeten FIG-Kampfrichterpool – gut abgeschottet übrigens, keine der Damen aus dem Pool darf mit der Delegation ihres Heimatverbandes Kontakt haben im unmittelbaren Vorfeld der Wettkämpfe. Das neue Team stieg ein mit ungewohnt niedrigen Wertungen, dies jedoch konsequent für alle Gymnastinnen. Einstimmer Tenor nach dem ersten WM-Wettkampftag: 


Abruzzini in Action !!

Wenn es so bleibt mit den Wertungen, ist es okay und die Sache hat sich jetzt schon gelohnt. Wie man sieht, wird sich am Ranking der Besten kaum etwas ändern, jedoch scheinen es jüngere Gymnastinnen leichter zu haben, mit realistisch bewerteten Leistungen schneller nach vorn zu kommen. „Wir selbst sind bisher auch recht zufrieden,“ so Birgit Guhr (Leipzig), die als einzige deutsche Vertreterin dem Pool angehört, „der Wertungsstandard mag für manche ungewohnt sein, aber er ist gerecht, und es läuft insgesamt harmonisch ab.“

Strengen Auges wacht TK-Chefin Egle Abruzzini (ITA) über ihre Jurorinnen – sie hat übrigens verlautbaren lassen, sich noch während dieser WM offiziell zu Veränderungen im derzeit gültigen RSG-Reglement äußern zu wollen. 

Man darf also auch in dieser Hinsicht auf die nächsten Tage gespannt sein.

(Sonja Schmeißer (Text) und Dirk Zimmewrmann (FOTOS) aus Madrid)

>> Report Teil II: Mannschaftsentscheidung

 

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