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21st
October 2001 |
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(I) Finale SEIL
Ein besseres
Ambiente hätten sich die 11 Finalistinnen dieser WM nicht wünschen können. |
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Report: |
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>> Alina Kabajewa kann völlig befreit in die Finals gehen, sie ist ja schon Weltmeisterin – und so turnt sie auch viel gelöster als im Mehrkampf. Trotzdem unterläuft ihr gegen Ende der Übung ein ziemlich sichtbarer Fehler; sie geht dennoch deutlich in Führung. >> Ein völlig neuer Name: Inna Jukova ist vor dieser WM internationale noch nicht groß in Erscheinung getreten, hier war sie besser als die wesentlich bekanntere Teamgefährtin Elena Ossiadowskaja. Inna verkörpert beste weißrussische Gymnastikschule mit ausgezeichneter Technik und sauberer Ausführung; wirkt aber noch ein wenig farblos in der Umgebung der Stars. >>Die bekannteste weißrussische Gymnastin ist derzeit Jelena Tkatschenko, die vor einigen Jahren noch für die Ukraine startete. Sie ist eine der wenigen mit wirklichen Medaillenchancen bei dieser WM, aber ihr Seilvortrag wird dafür heute nicht ausreichen. >>Die hübsche Simona Peycheva mit feurigem, aber wiederum nicht ganz fehlerfreien Vortrag, schiebt sich auf Rang 2. Ihre Ausstrahlung ist wirklich eine Werbung für ihre Sportart. >>Den ersten „Regen“ von Kuscheltieren gibt es für Irina Tschaschina, die mit ihrer Mischung aus Sportlichkeit und Eleganz die Zuschauer fasziniert. Sie hätte gewinnen können – wenn sie nicht ganz zum Schluss aus der Drehung gefallen wäre. So bleibt Kabajewa vorn. >>Als Letzte im Finale Tamara Jerofejewa, sichtlich konzentriert und mit mehreren kleinen Ausführungsfehlern, aber insgesamt einer sehr schönen Übung mit außergewöhnlichen Drehungen. Wie im Mehrkampf schlägt sie Peycheva ganz knapp und wird Dritte. |
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Final HOOP / Finale REIFEN |
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Report: |
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Acht Mädchen sammeln die Kuscheltiere ein, und der Lärmpegel steigt an
die Schmerzgrenze.... >> Anna Bessonowa als Lady ganz in weiß, mit kleinen Fehlern und einem spektakulären Schlusselement: Sie fängt den Reifen im Liegen mit dem Fuß, wirft ihn wieder ab – und fängt mit dem Körper. >> Simona Peycheva mit einer temperamentvollen und gelungenen Übung, die immer wieder auch ob ihrer Choreographie begeistert – sie geht an die Spitze. >> Gold-Schwarz das Outfit für eine der schönsten Choreographien dieser Weltmeisterschaften: Die Reifenübung von Tamara Jerofejewa ist ein gekonntes Meisterwerk, das die Verbindung von Musik und Bewegung in Vollendung präsentiert. >> Ein weiterer WM-Höhepunkt: Irina Tschaschina mit ihrer originellen, schwierigen Reifenübung, die sie nahezu fehlerfrei präsentiert: Aber die Kampfrichterinnen halten sich zurück: Alina Kabajaewa kommt ja noch. >> Der Reifen bleibt ihr Trauma: Eine mitreißende, ausgeturnte Übung von Alina, locker und souverän dargeboten – da springt ihr der Reifen kurz vor Übungsende wieder davon und rollt und rollt – das war’s dann mit der dritten Goldmedaille. >>Inna Jukova mit sauberem Vortrag, der ihr jedoch nicht über den achten Platz hinaushilft. >>
Fazit: Erstes Gold für
Tschaschina, erste WM-Medaille für Peycheva.
Dass Kabajewa trotzdem
noch Zweite wird, ist schwierig zu erklären, geht aber laut Reglement
in Ordnung... |
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